Möge der neue Tag dir den Blick für die Schönheit der Welt schärfen. (Irischer Segenswunsch)

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gemeldet am: 25.04.2017 11:06

Schönen Wochenbeginn :-)

... wünsche ich Euch, ohne Streß und mit vielen ausgleichenden Momenten. Und ich danke Euch für Eure anregenden Gedanken zu meinem vorigen Eintrag.





Greta macht's richtig .. sie läßt es gemütlich angehen :-) Aufnahme vom Wochenende.

Und ich habe mir vorgenommen, stressige Impulse und vor allem Dinge, die ich ohnehin nicht ändern kann, die mich aber nur frusten, wenn ich zu sehr darüber nachdenke, mal nicht an mich rankommen zu lassen. Das gilt auch und besonders für "Energievampire" und medialen Input - wobei letzterer bei mir sowieso minimiert ist bzw bald gar nicht mehr vorhanden. Ich bauche das auch nicht ... also TV und so ..höchstens mal ein Film oder eine Serie streamen, gelegentlich ..

und da kann ich auch das "Binge Viewing", das manche in meinem Bekanntenkreis betreiben, gar nicht nachvollziehen - also eine ganze Staffel auf einmal schauen z. B. Viel zu viel Input und passives Konsumieren für meinen Geschmack, aber da ist - zum Glück - jeder anders veranlagt. Meine TV-Zeitung habe ich gekündigt .. es lohnt sich einfach nicht mehr, wir schauen kaum noch rein.

Greta steht hier neben mir und hat die ganze Zeit, während ich tippe, ihren Kopf auf meinem Schoß liegen. Das bedeutet, sie will irgendwas von mir ..lach. Ich tippe stark auf ihren Kauknochen, den sie normalerweise um diese Zeit bekommt. Also gut :-)

Liebe Grüße an Euch.

Birgit 20.11.2017, 16.32| (13/0) Kommentare (RSS) | PL | einsortiert in: Sternenstaub | Tags: Wetter, Gedanken, Herbst, Medien, TV, Ruhe, Hund, Input,

Gedanken.. Nachhaltigkeit, Energien, Gefühle, Lärmverschmutzung, Musik

Habt Dank für Eure lieben Kommentare ..sowohl zum Bloggen, als auch zur Musik ...und ich kann nur erneut meine Begeisterung über meine neue Leier zum Ausdruck bringen .... und für jeden, der vielleicht überlegt, das Spiel auf so einem Instrument mit doch recht wenigen Saiten zu erlernen: es ist nicht schwer, und meiner Meinung nach auch ohne Notenkenntnis möglich, rein intuitiv ..dabei so entspannend und erfüllend.

Ja, ich glaube auch, dass wenn ein Mensch mit viel Liebe und Hingabe z. B. ein Instrument baut, seine positiven Energien auf dieses übergehen - das ist ganz sicher so! Und das ist ein Beispiel von vielen, zu was für tollen Dingen Menschen in der Lage sind.

Im krassen Gegensatz dazu steht für mich eine Meldung, die ich heute früh zufällig gehört habe - anscheinend haben die Hersteller zugegeben, was viele schon längst vermutet hatten: Geräte werden tatsächlich oft so konzipiert, dass sie kurz nach Ablauf der Garantie kaputtgehen - und schlimmer: dass sie nicht mehr selbst zu reparieren sind.

Ist das nicht irgendwie krank??

In meinem ehemaligen Elternhaus steht ein Kühlschrank aus den frühen Sechzigern - und er funktioniert noch! Wahrscheinlich würden die Hersteller ihn nur zu gerne haben wollen, um zu sehen, wie sie es NICHT mehr machen dürfen ..seufz.

Die Gedanken der lieben Morgentau in ihrem Blog zum Thema Gefühle haben mich auch zum Nachdenken gebracht. Warum meint man immer, Gefühle verbergen zu müssen ..

Ich bin so jemand, der sich schwer tut, Gefühle zu zeigen, zu weinen ... und das hat auch einen ganz persönlichen Grund aus meiner Kindheit, wo ich meinte, Stärke und Härte, v.a. in Bezug auf Ungerechtigkeiten und Unterdrückung, gegen und für andere zeigen zu müssen, denn "Tränen = Schwäche". Ich will aber keine Schuldzuweisungen machen, denn ich bin inzwischen "groß" - daher ist es meine Aufgabe und Verpflichtung, die eigene Verantwortung zu übernehmen und nicht mehr zu sagen "ich bin so, weil das war damals so, und überhaupt .." Aber leider stecke ich da doch noch relativ tief drin in dieser emotionalen Prägung - so tief, dass es mir sogar vor mir selbst unangenehm ist, Gefühle rauszulassen - geschweige denn in Gegenwart anderer.

Hier möchte ich aber sagen, dass ich viele Menschen kenne, die nicht so sind. Vielleicht habe ich Glück mit meinem Umfeld (an dem ich mir wirklich ein Beispiel nehmen könnte) aber ich habe schon oft erlebt, dass Menschen ihre Gefühle ganz offen zeigen ..

Die, die es nicht tun - haben sie Angst vor Kontrollverlust? Angst, dadurch angreifbarer zu werden? Angst, dass ihre vermeintliche Schwäche (dabei ist das ja gar keine Schwäche) ausgenützt und gegen sie verwendet wird? Wollen sie sich ganz einfach schützen?

Gleichzeitig gibt es eine ganze "Industrie", die z. B. mit gefühlsbetonten bis hin zu kitschigen Filmen oder Musik oder mit romantischen Dekorationen boomt. Ich denke, dass die Menschen schon eins sein wollen mit sich und ihren Gefühlen, und ihnen Ausdruck verleihen wollen, oft aber verstrickt sind in unverarbeiteten Erfahrungen oder irreführend vermittelten Maßstäben.

Unsere Gefühle sind doch der "Katalysator" unserer Wahrnehmung ..ohne sie wären wir nichts und könnten nichts erreichen.

Vielleicht sind bei manchen die Gefühle auch verschüttet ..oder bei denen, die schlimme Dinge tun, total fehlgesteuert - es ist schwierig, sich da hineinzuversetzen.

Ich glaube allerdings, dass durch die in den letzten Jahrzehnten fortschreitende Technisierung, Fokussierung auf Kommerz und Gewinn, und die zunehmende Lebensgeschwindigkeit manchmal das Ausleben der Gefühle und die spirituelle Ebene im Menschen auf der Strecke bleibt .. und das ist nicht gut.

Meine Instrumente sind mein persönlicher "Katalysator" der Gefühle ..über die Musik kann ich ausdrücken und auch wahrnehmen, was ich sonst lieber verberge oder schützen will. Und sie sind in ihrer Schlichtheit und Ursprünglichkeit eine direkte Verbindung zu meiner Seele.





So viele Klänge, Töne, Geräusche, die wir tagtäglich hören, sind technisch erzeugt, künstlich, aus der "Konserve" (wobei ich aber nicht sagen will, dass man nicht auch Musik von CD genießen kann ;) ) - oder ganz einfach nur Lärm. Den reinen und direkten Klang eines Tones, erzeugt durch das Streichen des Fingers über eine Saite, empfinde ich als ausgleichend und heilend gegen die tagtägliche Lärmverschmutzung...

Liebe Grüße zu Euch :-)

Birgit 16.11.2017, 08.26| (11/0) Kommentare (RSS) | PL | einsortiert in: Sternenstaub | Tags: Nachhaltigkeit, Energien, Gefühle, Lärmverschmutzung, Musik, Ruhe, Gedanken, Leier, ,

Gedanken, Natur, Greta, 8saitige frühmittelalterliche Leier

So gerne würde ich regelmäßiger bloggen.. auch mal nur ein paar Zeilen, Gedanken zwischenrein, wenn ich gerade mal einen PC "unter den Fingern" habe. Warum kommt nur immer wieder was dazwischen ..grmpf. Und abends bin ich dann müde .... leider auch zu müde für Blogrunden bzw. Kommentare bei Euch.

Heute habe ich einen Vorsorgetermin beim Doc...solche Termine machen mich ja immer etwas nervös, und ich bin froh, wenn's dann rum ist ;-) Werde da aber auch mal mein Schlaf- bzw. Nicht-Schlafproblem ansprechen.





Aus sonnig-milderen Tagen ..dabei ist das noch gar nicht so lange her. Eine Holz-Skulptur einer Echse oder Schlange. Sah "live" richtig toll aus!

Mittlerweile zeigt der Herbst sich eher ungemütlich mit Tendenz zu Winter. Am Sonntag war es besonders heftig, am Wochenende starker Wind und Regen bei uns in Süddeutschland, und jetzt Temperaturen nur minimal über Null.





Die 8saitige mittelalterliche Leier, von Georg Däges für mich gebaut ..ein wunderbares, klangvolles Instrument, mit dem ich die schönen Lieder aus seinen Notenheften (ich hatte in diesem Eintrag davon berichtet) lernen und spielen darf. Ich freu mich einfach riesig.

Ehrlich gesagt übe und spiele / improvisiere ich mittlerweile mehr auf den Leiern, als auf dem Klavier. Es ist so schön entspannend abends, wenn ich eigentlich auch zu müde bin für konzentriertes Klavier-Üben. Aber ich will zusehen, dass ich nicht anfange, meine Klavierstücke zu verlernen. Da ich ja erst spät und nur autodidaktisch mit Spielen begonnen habe, ist das Risiko umso größer. Ach ja ..warum hat der Tag nicht 48 Stunden :-)


Meine kleine Kantele habe ich einer lieben Kollegin gegeben, die sie auch im Zusammenhang mit ihrem Yoga verwenden kann. Ich möchte, dass die Instrumente gespielt werden - und wie schon erwähnt, die mit dem anderen Saitenverlauf kann ich einfach nicht so gut spielen. Das war mir anfänglich nicht klar gewesen. Aber nun weiß ich, was ich möchte ..und es ist einfach nur schön.


Und Greta möchte natürlich auch "bespielt" werden, grins. Sie hält ihr Mini-Rudel immer auf Trab.





Liebe Dienstagsgrüße an Euch :-)

Birgit 14.11.2017, 11.04| (10/0) Kommentare (RSS) | PL | einsortiert in: Sternenstaub | Tags: Natur, Musik, Herbst, Skulptur, Blick, Ruhe, Leier, mittelalterlich, Mittelalter, Hund,

Die letzten bunten Farben .. Gedanken, Vergänglichkeit


Danke für Eure lieben Kommentare :-) Ja, es war derjenige .. und das Treffen lief besser, als befürchtet ... es war sogar nach Überwindung anfänglicher Unsicherheit auf eine gewisse Art schön. So ein "...wie früher...". Etwas wieder aufnehmen, das über lange Jahre eingefroren gewesen war, ist nicht einfach - dafür ging es aber doch recht gut.


Was mir zu schaffen macht, ist die Zeit, und wie sie rast und gnadenlos sie an uns nagt und uns ihre Spuren aufdrückt, körperlich und seelisch. Die Vergänglichkeit, der wir alle ausgesetzt sind .. Neun Jahre sind eine lange Zeit.




Und doch sind gerade dort Menschen, von denen ich in der Hinsicht lernen kann - da sie damit gut umgehen, akzeptieren können, annehmen können ..und das Beste aus allem machen..womit ich mich manchmal schwer tue.



Mal sehen, wie das alles nun weitergeht. Es beschäftigt mich schon ziemlich, hat Erinnerungen wach werden lassen und verdrängte Gedanken und Gefühle. Aber ich merke, dass ich nichts "nachtrage", denn was vorbei ist, ist vorbei, und wir leben im Heute .. sondern mir eher Sorgen wegen dem mache, was noch kommen wird. Aber auch das sind Dinge, mit denen wir uns alle früher oder später auseinandersetzen müssen ... Schlaf finden ist jedenfalls nicht so einfach - und verrückt träumen tue ich sowieso immer, das ist momentan aber besonders extrem.




So bunt und sonnig das vergangene Wochenende war - so grau, nass und trist ist es momentan, und die nächsten Tage bringen bestenfalls keinen Schnee *g* also ich muß das wirklich nicht haben, bin kein Winter-Fan. Mal schauen.

Die Woche war insgesamt mal wieder ziemlich "aufregend", einiges an Hickhack mit Behörden und ähnlichem, und viel Arbeit. Nun freue ich mich auf das Wochenende. Bisschen Zeit für Musik hatte ich aber auch - das ist so wichtig für mich. Leier gespielt zur Entspannung, und mein Klavier ist wieder schön gestimmt, und die Ursache für das vibrierende Geräusch beim e' hat der Klavierstimmer auch gefunden - es ging von dem Schloß aus. Ein bisschen drin rumgestochert und Schrauben angezogen, und weg war es. Immerhin ist das Klavier schon über hundert Jahre alt. Ich liebe es sehr. Möchte wieder mehr üben, das ist etwas zu kurz gekommen in den letzten Wochen.

Liebe Grüße an Euch :-) Morgen drehe ich wieder eine Blogrunde. Bis dann.

Birgit 09.11.2017, 19.54| (10/0) Kommentare (RSS) | PL | einsortiert in: Sternenstaub | Tags: Wetter, Gedanken, Vergänglichkeit, Herbst, Weinberge, Natur, Ruhe, Musik, Leier, Hund,

Bunter Herbst, Alte und Neue Musik für die frühmittelalterliche Leier


Endlich bin ich mal wieder hier :-) Hoffentlich geht es Euch gut.

Beruflich und privat war es eine randvolle Zeit... aber auch freie Tage dazwischen, zum Abschalten und Ausgleich finden mit meiner Familie, in der traumhaft bunten Herbst-Natur, und natürlich in der Musik.




Klavier spiele ich - rein autodidaktisch - jetzt seit knapp 4 Jahren, einfach nur so für mich, nur Stücke, die mir wirklich gefallen, ganz sicher völlig "unperfekt" und mit vielen Fehlern, aber mit großer Begeisterung.



Die Saiteninstrumente habe ich erst vor gut einem Jahr entdeckt, kannte das bis dahin gar nicht .. seitdem habe ich einiges ausprobiert, und nun glaube ich, zumindest vorerst (es ist ja immer alles im Wandel) "meinen Weg", meine Vorlieben gefunden zu haben.

Die meisten moderneren Leiern, und auch die Kantelen und Harfen, sind so bespannt, dass beim Spielen die höchste Saite am körpernahesten ist. Ich komme aber mit der umgekehrten Saitenanordnung besser klar.

Darum werde ich mich jetzt nur auf diese Instrumente konzentrieren, und für die anderen - allesamt schöne und klangvolle Instrumente - in aller Ruhe neue Besitzer suchen. Ich bin sicher, dass sich das mit der Zeit richtig fügen wird.

Georg Däges  hat viele wunderbare Lieder für die frühmittelalterliche Leier mit 6, 7 und 8 Saiten  zusammengestellt und komponiert -

und in jüngster Zeit hat er zwei neue Notenhefte für die Leier herausgebracht, die sowohl alte irisch-keltisch-bretonische Stücke, als auch Neukompositionen beinhalten, mit meditativen Gedanken und Impulsen.



An den freien Tagen hatte ich Gelegenheit, bereits einige der vielen schönen, entspannenden Melodien aus diesen Notenheften zu spielen ... sie versetzen Spieler und Zuhörer in eine vergangene, doch längst nicht vergessene Welt, und sie malen stimmungsvolle Naturbilder. Die Stücke lassen sich mit allen Saiteninstrumenten spielen, die entsprechend bespannt sind. Am schönsten finde ich es aber mit der frühmittelalterlichen Leier.


Nun habe ich Euch wieder ein bisschen an meiner großen Leidenschaft für die Musik teilhaben lassen :-) Ich bin wirklich unheimlich dankbar, sie entdeckt zu haben ..und das, obwohl ich mich nach den schlechten Noten in der Schule und dem nicht wirklich vorhandenen Erfolg in 1 1/2 Jahren Klavierunterricht als Kind eher für völlig unmusikalisch gehalten hatte.

Aber was ich schon immer hatte .. ganz viele Melodien in mir. Und um mich herum. Nun habe ich ein Medium - nein, mehrere - gefunden, um diesen Melodien Raum zu verleihen, weil ich auch gerne einfach nur improvisiere ... nach Gefühl vor mich hin spiele ...das tut unheimlich gut.




Morgen wird ein ziemlich aufregender Tag - ich treffe mich mit einem Menschen, den ich über 8 Jahre lang aufgrund eines problematischen Verhältnisses nicht mehr gesehen habe. Wir hoffen auf einen Neuanfang ..


Ich wünsche Euch ein schönes Wochenende :-)

Birgit 03.11.2017, 09.55| (13/0) Kommentare (RSS) | PL | einsortiert in: Klangwelten | Tags: Wetter, Gedanken, Herbst, Natur, Ruhe, Musik, Leier, Hund ,

Rückblick auf den Oktober 2017

Birgit 03.11.2017, 08.53| (0/0) Kommentare | PL | einsortiert in: Rückblicke




"Früher haben wir zum Himmel hochgesehen und uns gefragt, wo unser Platz im Universum ist.
Heute blicken wir auf den Boden hinab und zerbrechen uns den Kopf über unseren Platz im Schmutz."


Cooper (Matthew McConaughey)

"Das ist unmöglich!" (TARS)
"Ich weiß. Aber es ist notwendig."
(Cooper)

"Liebe ist das Einzige, was Zeit und Raum überwindet."
Brand (Anne Hathaway)

... in "Interstellar"




Eine Sternschnuppe ..




"Früher gab es nur Dunkelheit. Wenn du mich fragst, gewinnt das Licht."


Rust Cohle (Matthew McConaughey) - in "True Detective"





"Gib dem Menschen einen Hund
und seine Seele wird gesund."


Hildegard von Bingen
(1098 - 1179), deutsche Mystikerin,
Äbtissin und Naturwissenschaftlerin,
katholische Heilige







"... For you I will return
If I don't return
I will leave a message for you
carved in stone ..."

(Leaves Eyes - "Twilight Sun")





Die Musik drückt das aus, was nicht gesagt werden kann,
und worüber es unmöglich ist, zu schweigen.

(Victor Hugo)





6saitige frühmittelalterliche Leier basierend auf dem Oberflacht-Fund, Stahlsaiten, C-Dur/d-Moll
Meine erste Leier, mit der ich das Spielen begonnen habe.




8saitige frühmittelalterliche Leier, d-Moll.




8saitige germanische Leier, Nylonsaiten, F-Dur




Kleine 9saitige Leier c' - d'' (d-Moll), 39 cm hoch





27saitige chromatisch gestimmte Kleine Choroi-Sopranleier
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