Blogeinträge (Tag-sortiert)

Tag: Wetter

Schönen Wochenbeginn :-)

... wünsche ich Euch, ohne Streß und mit vielen ausgleichenden Momenten. Und ich danke Euch für Eure anregenden Gedanken zu meinem vorigen Eintrag.





Greta macht's richtig .. sie läßt es gemütlich angehen :-) Aufnahme vom Wochenende.

Und ich habe mir vorgenommen, stressige Impulse und vor allem Dinge, die ich ohnehin nicht ändern kann, die mich aber nur frusten, wenn ich zu sehr darüber nachdenke, mal nicht an mich rankommen zu lassen. Das gilt auch und besonders für "Energievampire" und medialen Input - wobei letzterer bei mir sowieso minimiert ist bzw bald gar nicht mehr vorhanden. Ich bauche das auch nicht ... also TV und so ..höchstens mal ein Film oder eine Serie streamen, gelegentlich ..

und da kann ich auch das "Binge Viewing", das manche in meinem Bekanntenkreis betreiben, gar nicht nachvollziehen - also eine ganze Staffel auf einmal schauen z. B. Viel zu viel Input und passives Konsumieren für meinen Geschmack, aber da ist - zum Glück - jeder anders veranlagt. Meine TV-Zeitung habe ich gekündigt .. es lohnt sich einfach nicht mehr, wir schauen kaum noch rein.

Greta steht hier neben mir und hat die ganze Zeit, während ich tippe, ihren Kopf auf meinem Schoß liegen. Das bedeutet, sie will irgendwas von mir ..lach. Ich tippe stark auf ihren Kauknochen, den sie normalerweise um diese Zeit bekommt. Also gut :-)

Liebe Grüße an Euch.

Birgit 20.11.2017, 16.32 | (10/0) Kommentare (RSS) | PL

Die letzten bunten Farben .. Gedanken, Vergänglichkeit


Danke für Eure lieben Kommentare :-) Ja, es war derjenige .. und das Treffen lief besser, als befürchtet ... es war sogar nach Überwindung anfänglicher Unsicherheit auf eine gewisse Art schön. So ein "...wie früher...". Etwas wieder aufnehmen, das über lange Jahre eingefroren gewesen war, ist nicht einfach - dafür ging es aber doch recht gut.


Was mir zu schaffen macht, ist die Zeit, und wie sie rast und gnadenlos sie an uns nagt und uns ihre Spuren aufdrückt, körperlich und seelisch. Die Vergänglichkeit, der wir alle ausgesetzt sind .. Neun Jahre sind eine lange Zeit.




Und doch sind gerade dort Menschen, von denen ich in der Hinsicht lernen kann - da sie damit gut umgehen, akzeptieren können, annehmen können ..und das Beste aus allem machen..womit ich mich manchmal schwer tue.



Mal sehen, wie das alles nun weitergeht. Es beschäftigt mich schon ziemlich, hat Erinnerungen wach werden lassen und verdrängte Gedanken und Gefühle. Aber ich merke, dass ich nichts "nachtrage", denn was vorbei ist, ist vorbei, und wir leben im Heute .. sondern mir eher Sorgen wegen dem mache, was noch kommen wird. Aber auch das sind Dinge, mit denen wir uns alle früher oder später auseinandersetzen müssen ... Schlaf finden ist jedenfalls nicht so einfach - und verrückt träumen tue ich sowieso immer, das ist momentan aber besonders extrem.




So bunt und sonnig das vergangene Wochenende war - so grau, nass und trist ist es momentan, und die nächsten Tage bringen bestenfalls keinen Schnee *g* also ich muß das wirklich nicht haben, bin kein Winter-Fan. Mal schauen.

Die Woche war insgesamt mal wieder ziemlich "aufregend", einiges an Hickhack mit Behörden und ähnlichem, und viel Arbeit. Nun freue ich mich auf das Wochenende. Bisschen Zeit für Musik hatte ich aber auch - das ist so wichtig für mich. Leier gespielt zur Entspannung, und mein Klavier ist wieder schön gestimmt, und die Ursache für das vibrierende Geräusch beim e' hat der Klavierstimmer auch gefunden - es ging von dem Schloß aus. Ein bisschen drin rumgestochert und Schrauben angezogen, und weg war es. Immerhin ist das Klavier schon über hundert Jahre alt. Ich liebe es sehr. Möchte wieder mehr üben, das ist etwas zu kurz gekommen in den letzten Wochen.

Liebe Grüße an Euch :-) Morgen drehe ich wieder eine Blogrunde. Bis dann.

Birgit 09.11.2017, 19.54 | (10/0) Kommentare (RSS) | PL

Bunter Herbst, Alte und Neue Musik für die frühmittelalterliche Leier


Endlich bin ich mal wieder hier :-) Hoffentlich geht es Euch gut.

Beruflich und privat war es eine randvolle Zeit... aber auch freie Tage dazwischen, zum Abschalten und Ausgleich finden mit meiner Familie, in der traumhaft bunten Herbst-Natur, und natürlich in der Musik.




Klavier spiele ich - rein autodidaktisch - jetzt seit knapp 4 Jahren, einfach nur so für mich, nur Stücke, die mir wirklich gefallen, ganz sicher völlig "unperfekt" und mit vielen Fehlern, aber mit großer Begeisterung.



Die Saiteninstrumente habe ich erst vor gut einem Jahr entdeckt, kannte das bis dahin gar nicht .. seitdem habe ich einiges ausprobiert, und nun glaube ich, zumindest vorerst (es ist ja immer alles im Wandel) "meinen Weg", meine Vorlieben gefunden zu haben.

Die meisten moderneren Leiern, und auch die Kantelen und Harfen, sind so bespannt, dass beim Spielen die höchste Saite am körpernahesten ist. Ich komme aber mit der umgekehrten Saitenanordnung besser klar.

Darum werde ich mich jetzt nur auf diese Instrumente konzentrieren, und für die anderen - allesamt schöne und klangvolle Instrumente - in aller Ruhe neue Besitzer suchen. Ich bin sicher, dass sich das mit der Zeit richtig fügen wird.

Georg Däges  hat viele wunderbare Lieder für die frühmittelalterliche Leier mit 6, 7 und 8 Saiten  zusammengestellt und komponiert -

und in jüngster Zeit hat er zwei neue Notenhefte für die Leier herausgebracht, die sowohl alte irisch-keltisch-bretonische Stücke, als auch Neukompositionen beinhalten, mit meditativen Gedanken und Impulsen.



An den freien Tagen hatte ich Gelegenheit, bereits einige der vielen schönen, entspannenden Melodien aus diesen Notenheften zu spielen ... sie versetzen Spieler und Zuhörer in eine vergangene, doch längst nicht vergessene Welt, und sie malen stimmungsvolle Naturbilder. Die Stücke lassen sich mit allen Saiteninstrumenten spielen, die entsprechend bespannt sind. Am schönsten finde ich es aber mit der frühmittelalterlichen Leier.


Nun habe ich Euch wieder ein bisschen an meiner großen Leidenschaft für die Musik teilhaben lassen :-) Ich bin wirklich unheimlich dankbar, sie entdeckt zu haben ..und das, obwohl ich mich nach den schlechten Noten in der Schule und dem nicht wirklich vorhandenen Erfolg in 1 1/2 Jahren Klavierunterricht als Kind eher für völlig unmusikalisch gehalten hatte.

Aber was ich schon immer hatte .. ganz viele Melodien in mir. Und um mich herum. Nun habe ich ein Medium - nein, mehrere - gefunden, um diesen Melodien Raum zu verleihen, weil ich auch gerne einfach nur improvisiere ... nach Gefühl vor mich hin spiele ...das tut unheimlich gut.




Morgen wird ein ziemlich aufregender Tag - ich treffe mich mit einem Menschen, den ich über 8 Jahre lang aufgrund eines problematischen Verhältnisses nicht mehr gesehen habe. Wir hoffen auf einen Neuanfang ..


Ich wünsche Euch ein schönes Wochenende :-)

Birgit 03.11.2017, 09.55 | (13/0) Kommentare (RSS) | PL

Ein bisschen Meer-Stimmung, Gedicht, Fernweh und Musik



Ostsee-Erinnerungen ....



Der Grashalm

Da drinnen im Waldesgrunde,
Am mild beschatteten Bach,
Da steht ein schlanker Grashalm
Und sieht den Wellen nach.

Entwandernd schau'n sie zum Halme
Mit Silberblicken empor,
Da beugt er sich liebend hinunter,
Küßt Welle für Welle zuvor.

Da scharen die zärtlichen Wellen
Liebkosend sich um ihn her
Und tragen ihn, leis' umarmend,
Mit sich hinaus ins Meer.


Johann Fercher von Steinwand (1828 - 1902),
Pseudonym: Johann Kleinfercher,
österreichischer Dichter und Lyriker

... zufällig im Netz gefunden, dieses Gedicht - es gefällt mir sehr :-)


Ja, immer wieder packt sie mich, die Meeressehnsucht.. aber seit ich vor vier Jahren das Musikmachen entdeckt habe, hat das Fernweh sich bei mir doch etwas entspannt. Ich weiß nicht, ob das nachvollziehbar ist .... aber über die Instrumente habe ich einen Weg gefunden, dieses sehnsüchtige Ziehen in und an meiner Seele, das mich immer fort treiben wollte, auszugleichen und auszuleben.

Musik hören war schon immer extrem wichtig für mich - aber erst seit ich selbst mit meinen Händen Töne erzeuge, und sei es auch noch so "anfängermäßig" - habe ich diese Ruhe in mir gefunden - dass es mich nicht ständig weg von daheim zieht. Wie eine Art "Erfüllung", und auf jeden Fall ein Ausgleich zum manchmal stressigen Alltag.

"Das höchste Gut ist die Harmonie der Seele mit sich selbst." (Lucius Annaeus Seneca)




Hier haben wir schönstes Spätsommerwetter im Herbst, ich mag das sehr. Zu schade, dass es zum Wochenende hin bergab gehen soll mit dem Wetter, aber - bei Sturm und Regen liebe ich es besonders, gemütlich daheim zu sitzen und Musik zu machen. Auch meine Abneigung gegen Herbst und Winter ist dadurch viel weniger geworden...

Diese schicksalhafte *g* Begegnung mit dem Keyboard damals Ende 2013 - die hat alles ausgelöst, dann die auf dem Adventon bzw. über Georg Däges bekommenen Impulse zum Leier- und später zum Kantelespielen  ... Wenn mir das früher jemand prophezeit hätte - ich hätte ihm nicht geglaubt, da ich eigentlich mit aktivem Musikmachen nie etwas am Hut hatte, und Musik in der Schule frühestmöglich zugunsten von Zeichnen abgewählt habe, im Unterricht schlechte Noten hatte, und auch nur gut eineinhalb Jahre Klavierunterricht als Kind, ehe ich das Klavierspielen aufgegeben habe und nie wieder begonnen ..bis Ende 2013, seit damals bringe ich mir alles autodidaktisch bei. Das war wirklich ein "Geschenk des Schicksals", über das ich mich immer noch freue, wie verrückt :-)

Liebe Grüße an Euch.

Birgit 28.09.2017, 10.09 | (8/0) Kommentare (RSS) | PL

Die Vorstufe zu einem Tornado

Gerade eben in der Nähe von HN gesichtet ..mein Schatz beobachtete die aufziehende dunkle Wolkenfront, und als diese auf einmal anfing, sich auf seltsame Weise zu verändern, machte er diese Bilder:



.. das sieht doch wirklich nach einem kleinen Tornado aus, der da gerade entstehen will ..







.. aber dann bildete er sich wieder zurück - es sah aus, als wenn er von oben her wieder "zurückgesaugt" werden würde. Nochmal Glück gehabt.

Da sind mir die Wetterphänomene wie in meinem vorigen Eintrag - oder die schönen, lebendig-intensiven Wolken vom Sonntag auf dem Adventon aber deutlich lieber ;-)

Birgit 18.09.2017, 16.12 | (10/0) Kommentare (RSS) | PL

Danke Euch :-) Wildrose, Menschen, das Meer, Gedanken..


Danke für all Eure Gedanken zu meinem letzten Beitrag :-) Schön, dass Ihr das verstehen und auch nachfühlen könnt ...






Ja, auch ich weiß theoretisch, was ich in solchen Situationen sagen bzw. denken sollte, und dass das Problem meistens auf Seiten der Menschen liegt, die solche Äußerungen von sich geben ... Aber das dann auch in die Praxis umzusetzen, daran hapert es noch. Ich arbeite dran ..mich nicht mehr so über andere zu ärgern  -

und auch nicht wieder sofort in den "Ich will keine Menschen mehr sehen, wo ist meine einsame Insel"-Modus zu verfallen ;-)

Wobei an manchen Tagen die Sehnsucht nach der einsamen Insel schon groß ist. Heute war ich mal wieder mittags in der Stadt unterwegs. Ich hatte auf dem Fußweg eine Gesundheitskarte gefunden und bin damit zu der entsprechenden Krankenkasse gelaufen, um sie dort abzugeben (tatsächlich hatte der Besitzer sie schon vermißt und bei der Krankenkasse angerufen). Die hat ihr Büro direkt in der Stadt. Und was für ein Getümmel .. ich bin das einfach nicht mehr gewöhnt, weil ich durch das Leben auf dem Land verwöhnt bin und die Ruhe und oftmals Menschenleere dort sehr genieße. Aber bei der Gelegenheit konnte ich mich auch noch mit meinem Schatz treffen - und das hat es wieder wett gemacht :-)

Nein - in der Stadt leben, ständig Menschen in der Nähe, ständig Geräuschkulisse und eine Grund-Hektik - ich könnte es nicht mehr. Wenn ich mir überlege, dass ich früher in Stuttgart gelebt habe ..nein, ich vemisse es nicht.



Hier noch ein Bild von unserem vierzehnjährigen Hund *gg*

Beim Impfen Teil 1 (ich lasse die Tollwutimpfung separat machen wegen der Belastung für den Körper - und sie hat auch prompt eine Impf-Beule gekriegt) wurde mal wieder festgestellt - Madame wiegt doch ein wenig viel (30,4 Kilo) und könnte gut etwas abspecken. Dann würde sie auch lebhafter werden. Meinte der Tier-Doc.

Hier auf dem Bild sieht man das nicht so. Aber sie hat schon einiges auf den Rippen. Wir haben ihr Futter nun umgestellt und geben ihr weniger TroFu, dafür frisch gekochtes Fleisch, Gemüse, mal Reis .. und sie liebt es!

Impfen Teil 2 - und sie war nur noch bei 29,7 Kilo. Immerhin :-)

Lisa damals war etwa gleich groß (vielleicht etwas kürzer) und wog um die 24, 25 Kilo.

Neulich Nachts hatten wir dann einen ziemlich verängstigten Hund quasi "auf dem Schoß" - das heftige lange Gewitter mit Sturm und Starkregen hat sie doch sehr gestreßt. Mich hat vor allem der Schlafmangel geschafft ...ich bekomme eh immer zuwenig Schlaf, wache dauernd auf, träume völlig verdrehtes Zeug, und dann auch noch der "Lärm" nachts ..lach.

Aber nun steht ja das Wochenende vor der Türe!





Ich wünsche Euch ein wunderschönes erholsames Wochenende und alles Liebe :-)

Birgit 21.07.2017, 13.56 | (10/0) Kommentare (RSS) | PL

Schlafende Hunde, Serien ... / Brrrr ....

.... heute morgen, finde ich, toppt das "Aprilwetter" alles. Okay, immerhin kein Schnee, das ist ja schonmal was. Aber 4 Grad und kräftiger Dauerregen ... Irgendwie war ich da gar nicht drauf eingestellt, habe eine zu dünne Jacke an.

Bei uns sprechen sie leider schon von "Jahrhundertschäden" in den Weinbergen durch den Frost in den vergangenen Tagen.





Greta macht's richtig. Würde ich jetzt auch gerne. Habe wieder mal total unruhig geschlafen und viel zu wenig. Früher kannte ich das gar nicht - habe fast in einem Rutsch durchgepennt. Mittlerweile ist es normal, vor allem unter der Woche, dass ich 15x oder mehr aufwache, und wenn's dumm läuft, auch länger nicht mehr einschlafen kann. Liegt bestimmt an den Wechseljahren - genauso wie die manchmal chaotischen Gedanken und Stimmungsschwankungen. Wobei ich das durchaus auch schon früher hatte ...eigentlich ist es ein Teil von mir ... es scheint nur mehr zu werden. Naja .. ist halt so, und es gibt Schlimmeres :-)




Immerhin ist schon wieder Bergfest, was bedeutet, dass das Wochenende näher rückt. Wir sind abends nach der Arbeit mal wieder ab und zu am Werkeln und Renovieren - in einem Haus gibt's halt immer was zu machen. Trotzdem bleibt auch noch ein bisschen Zeit für Musik und Entspannen. Musik machen tut sooo gut :)

Die aktuelle Staffel "Vikings" schauen wir momentan. Aber auch nur gelegentlich. So wenig, wie ich vor dem TV sitze - ich würde gar nicht merken, wenn er plötzlich weg wäre *lach*

Aber die Folge gestern (4. von Staffel 4.2) war mal wieder richtig gut. Insgesamt hat mir die 4.2 bisher nämlich nicht so gefallen ..die ersten beiden Staffeln fand ich besser.

Serien beim großen A ... da werden wir auf lange Sicht dann noch "Bosch" die 3. Staffel schauen und "Homeland" die letzte, die in Berlin spielt (wobei ich das nicht so mag - finde es besser, wenn Serien ganz weit weg spielen und nicht hier in D. ..wenn ich was anschaue, will ich mich weg beamen ..sozusagen)

... und damit haben wir wohl über viele Wochen "Serienfutter", denn im Durchschnitt alle 2 Tage mal 1 Folge, das hält lange vor :-)

Nun aber ..muss ich los. Ich wünsche Euch einen schönen Mittwoch!

Birgit 26.04.2017, 07.35 | (6/0) Kommentare (RSS) | PL

Leier spielen, Briefschreiben, Meer, Frostflieger ...

Und wieder ist eine Woche fast vorbei ...arbeitstechnisch eine "kurze". Einige wichtige Arbeiten sind erledigt, und ich habe einen schon länger anstehenden Brief geschrieben. Dafür brauchte ich den Kopf frei - und das war in den Wochen zuvor nicht der Fall gewesen.

Ich habe früher, also vor Jahrzehnten, öfters Briefe mit der Hand geschrieben - und habe es mittlerweile etwas verlernt, glaube ich. Auch das Schreiben von Hand ;) Zumal ich mich um eine leserliche Schrift immer bemühen muß.

Insgesamt haben sich bei mir ja die Prioritäten schon seit langem weg vom Schreiben "verlagert" - was auch zeit- und arbeitsbedingt ist. Durch das viele Tippen am Bildschirm habe ich für schriftliche Kommunikation meist leider einfach nicht mehr den Kopf frei. Dass ich die Musik für mich zum Ausgleich und zur Entspannung entdeckt habe, darüber bin ich nach wie vor soooo froh - auch wenn ich mich immer wiederhole ;-) es macht mir halt einfach total  viel Spaß.

Die drei Notenhefte für die 6saitige mittelalterliche Leier von Georg Däges habe ich  nun fast durch - aber natürlich möchte ich beim Spielen noch vieles "verfeinern", mehr auswendig lernen ..

Im Urlaub an der Ostsee hatte ich die Leier auch wieder mit dabei :-) Ein so schönes, heimeliges Gefühl, sie auch "in der Ferne" zu spielen.




Das Bild ist allerdings von letztem Jahr. Aufgenommen an der Turmhügelburg Lütjenburg.




So blau, wie Anfang April auf Fehmarn, ist der Himmel heute auch wieder. Allerdings hat der Frost bei uns sehr zugeschlagen. Mit "Frostfliegern" (Hubschraubern) wurde versucht, die eisige Kälte aus den Weinbergen zu verwirbeln und den Reben etwas wärmere Luft "zuzufächeln" - außerdem setzten die Wengerter und Obstbauern gezielte Beregnung, kleine Feuer und Frostkerzen ein, um das Schlimmste von den jungen Trieben und Blüten abzuwenden - offenbar aber teilweise leider ohne Erfolg ..es muß mit beträchtlichen Frostschäden gerechnet werden. 

Hoffentlich haben wir kältemäßig das Schlimmste nun überstanden.

Ich wünsche Euch einen guten Start ins Wochenende :-)

Birgit 21.04.2017, 13.53 | (6/0) Kommentare (RSS) | PL

Winter im April ..Kontrastfotos, Erinnerungen und Gefühle


Das Beweisfoto "Schneegestöber" von heute morgen erspare ich Euch :-) Denke mal, das will niemand sehen. Was für ein Wetter .. Es könnte laut Radio heute der kälteste 19. April seit Beginn der Aufzeichnungen sein. Mir tun die Blüten, Insekten, Tiere ..leid!! Aber wir können es nicht ändern - nur hoffen, dass der Frost kommende Nacht nicht so arg wird und dieses Intermezzo bald vorbei ist.



Gestern der erste Arbeitstag war sehr stressig, aber wir haben uns mit 1 1/2 - Besetzung irgendwie durchgewurschtelt. Heute ist eine Vollzeitkraft da, immerhin. Und - schon wieder Bergfest :-) Ich freue mich sehr aufs Wochenende -

und denke jetzt schon an das verlängerte Wochenende des 1. Mai.





Auf der Insel Fehmarn .. am Strand beim Niobe-Denkmal. Viele Erinnerungen sind mit dem Ort verbunden.

Warum nur ist es so, dass Erinnerungen mittlerweile bei mir oft eher traurige Gefühle oder Verlustängste hervorrufen?

So auch mit Liedern von früher, die mir viel bedeute(te)n ...die ich einfach schön fand, mit besonderen Momenten verband ..sie machen mich jetzt oft eher traurig. Dann schalte ich (z. B. im Auto) um auf Radio (während mich das Radio früher eher gestört hat) .. zur Ablenkung.

Das ist die immer wiederkehrende Angst, geliebte Menschen zu verlieren - die mit zunehmendem Alter bei mir immer mehr Raum einnimmt. Das sollte aber nicht sein... ich muss und will einen Weg finden, dagegen anzugehen. Oft hilft wirklich nur Ablenkung, manchmal auch Verdrängung von Dingen, die ich "im Hinterkopf habe" ..





Nochmal Fehmarn.




Unser weißer Flieder im Garten ..

Kommt gut durch das Wetter. Liebe Grüße zu Euch.

Birgit 19.04.2017, 11.29 | (8/0) Kommentare (RSS) | PL

Im Wald, Am Finsterroter See - und in Schwarz-Weiß


Ehe der Sonntag zu Ende geht, und wir ihn gemütlich auf der Couch beschließen werden, möchte ich noch die ersten Bilder vom Wochenende hier zeigen :-)

Ein Wochenende ganz nach meinem Geschmack .. ganz gemütlich, Schlaf nachholen, und viel draußen in der einsamen ruhigen Natur unterwegs - und viel Musik ... Klavier, Leier und Kantele. Manchmal fällt mir die Entscheidung schwer ;-) Ach ja ...ich könnte gut den ganzen Tag auf meinen Instrumenten üben und spielen.





Am noch vereisten Finsterroter See - wobei das Eis definitiv nicht mehr tragfähig ist. Wir hatten Temperaturen bis 10 Grad, sehr angenehm.

Der See ist leider nicht mehr als Badesee zugelassen - die EU-Regelungen bezüglich der Meßwerte erlauben es nicht. Dennoch ist es eine schöne Gegend und auch gut zum Spazierengehen und Wandern geeignet.






Unsere Fellnase schaut gespannt nach hinten - dort auf dem Wanderweg läuft gerade ein anderer Hund vorbei.





Querwaldein ..und bemooste Stämme.





Mal in schwarz-weiß :-)


Startet gut in die neue Woche. Ich komme morgen wieder bei Euch in den Blogs vorbei.

Birgit 05.02.2017, 20.12 | (6/0) Kommentare (RSS) | PL




"Früher haben wir zum Himmel hochgesehen und uns gefragt, wo unser Platz im Universum ist.
Heute blicken wir auf den Boden hinab und zerbrechen uns den Kopf über unseren Platz im Schmutz."


Cooper (Matthew McConaughey)

"Das ist unmöglich!" (TARS)
"Ich weiß. Aber es ist notwendig."
(Cooper)

"Liebe ist das Einzige, was Zeit und Raum überwindet."
Brand (Anne Hathaway)

... in "Interstellar"




Eine Sternschnuppe ..




"Früher gab es nur Dunkelheit. Wenn du mich fragst, gewinnt das Licht."


Rust Cohle (Matthew McConaughey) - in "True Detective"





"Gib dem Menschen einen Hund
und seine Seele wird gesund."


Hildegard von Bingen
(1098 - 1179), deutsche Mystikerin,
Äbtissin und Naturwissenschaftlerin,
katholische Heilige







"... For you I will return
If I don't return
I will leave a message for you
carved in stone ..."

(Leaves Eyes - "Twilight Sun")





Die Musik drückt das aus, was nicht gesagt werden kann,
und worüber es unmöglich ist, zu schweigen.

(Victor Hugo)





6saitige frühmittelalterliche Leier basierend auf dem Oberflacht-Fund, Stahlsaiten, C-Dur/d-Moll
Meine erste Leier, mit der ich das Spielen begonnen habe.




8saitige frühmittelalterliche Leier, d-Moll.




8saitige germanische Leier, Nylonsaiten, F-Dur




Kleine 9saitige Leier c' - d'' (d-Moll), 39 cm hoch





27saitige chromatisch gestimmte Kleine Choroi-Sopranleier
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