Blogeinträge (Tag-sortiert)

Tag: Musik

Danke Euch! Wochenend-Impressionen, Two Steps from Hell


Vielen Dank für all Eure lieben Kommentare und Wünsche für Greta! Sobald ich im Laufe der kommenden Woche die Laborergebnisse erfahren habe, werde ich berichten. Sie ist jetzt wieder ganz munter und auch nicht mehr müde von der Narkose. Die Nase läuft - aber nun auch deutlich links (vorher war es am meisten rechts) und "nur" klare Flüssigkeit - und vor allem, wenn wir draußen unterwegs sind. Da tränen auch ihre Augen. Das ist sicher noch eine Nachwirkung der Rhinoskopie.



Solange ich mein Spielzeug habe, ist alles im grünen Bereich ;-)

Endlich mal wieder ohne Wecker aufstehen ..so gegen dreiviertel neun .. das hat gut getan heute.  In den letzten Tagen habe ich das Klingeln um 5.44 Uhr noch mehr verabscheut, als ohnehin schon ..völliges Schlafdefizit.




Meine "Rike". Benannt nach meiner Mom :-) Habe heute schon einiges gespielt. Auch die Leier. Ohne Musik ... einfach undenkbar.

Gerade höre ich das Album "Archangel" von Two Steps From Hell. Bombastische Musik ..filmmusikmäßig, kraftvoll, mitreißend.

Ich liebe ja auch die Filmmusiken von Hans Zimmer, und Ennio Morricone.





Blauer Himmel und Sonne ... rare Momente in diesem Januar! Aber es gab sie bei uns ..und extrem milde Temperaturen. Bin ja mal gespannt, ob der Winter nochmal zuschlägt, oder ob das nun mehr oder weniger nahtlos in den Frühling übergeht. Ich freu mich jedenfalls sehr auf die blühende Jahreszeit - solange es nicht ZU heiss wird.

Einen schönen Samstagabend Euch noch und einen tollen Sonntag :-)

Birgit 27.01.2018, 18.44 | (7/0) Kommentare (RSS) | PL

Ein lieber Gruß zum Wochenstart

... an Euch aus dem Vertretungsdienst. Das ist halt aber auch kein gesundes Wetter - kein Wunder, wenn Krankmeldungen eintrudeln. Mal sehen, wie es diese Woche weitergeht.

Das Wochenende war "unspektakulär" - was ja als solches gut ist, denn besser so, als es passiert irgendein Chaos *g*

Bisschen Haushalt nachholen, Einkaufen etc., Regenpausen ausgenützt für Hunderunden, ein weiteres homöopathisches Mittel an Greta ausprobiert und ihr mehrere Nasenduschen verpaßt - mit wechselndem Erfolg - versuche mal, einem aufgekratzten Hund Kochsalzlösung ins Nasenloch zu spritzen ;-) Es ist mit Gegenwehr oder Fluchtversuchen zu rechnen, und die Lösung landet dann wer weiß wo, nur nicht in der Hundenase. Aber im Laufe der Zeit hat sie es immer besser hingenommen.

Wir können nur hoffen, dass die alternative Behandlung endlich mal anschlägt. Gut - die Tierärztin meinte, sie haben Schnupfenhunde schon über acht Wochen behandelt .. Ich will halt auch nicht, dass es chronisch wird. Aber solange draußen so ein nasskaltes Wetter herrscht ...und überhaupt. Wir versuchen, das Immunsystem so gut wie möglich zu stärken. Ich hatte noch nie einen Hund mit Schnupfen ..habe viel nachgelesen inzwischen - da ist so vieles möglich, was die Dauer und mögliche Ursachen angeht.

Entspannungspausen mit meinen Leiern und auch am Klavier haben richtig gut getan. Trotzdem - so ein Wochenende ist gefühlt irgendwie immer zu kurz, finde ich.





Einen guten Wochenbeginn wünsche ich Euch :-)

Birgit 22.01.2018, 12.53 | (7/0) Kommentare (RSS) | PL

Die Zeit, Nebelstimmungen, Sign of the Dragonhead


Und schon wieder "Bergfest" - die Zeit rast. Im Nullkommanix ist ein Tag rum, immer wieder unterwegs, und ich frage mich immer wieder - wie halte ich die Ruhe fest, wie finde ich die Aus-Zeit, die mir manchmal so fehlt. Und selbst die Kids von heute reden schon so. "Ich habe zu wenig Zeit für mich allein - brauche meine Allein-Zeit." Gerade gestern erst einen Jugendlichen so sagen hören ...

Die Musik "erdet" mich dann wieder. Eine Dreiviertelstunde mit meiner 8saitigen Leier bringt unheimlich viel ...



Blauer Himmel über dem Nebel .. Unten im Ort war alles dicke Suppe - nur ein paar Höhenmeter reichten aus, um die Sonne zu finden ...



Zum Vergleich: So sieht es aus ohne Nebel ...von der Bank aus gesehen




Faszinierende Stimmung ...

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Früher habe ich mir viel öfters "echte" CDs gekauft. Heutzutage im Zeitalter von mp3 und YouTube - und vor allem seit ich selbst Musik mache - ist das seltener geworden. Aber nun habe ich uns mal wieder eine Limited Edition Doppel-CD gegönnt, und zwar das neue Album von Leaves' Eyes "Sign Of The Dragonhead".

Leider hat die Besetzung gewechselt, und ich muß zugeben, dass ich die warme, charaktervolle Stimme von Liv Kristine vermisse. Die neue Sängerin ist schon gut, klar ..erinnert ein bisschen an Tarja von Nightwish ganz früher ..aber für mich fehlt dennoch dieses Spezielle, das Livs Stimme der Musik der Band gegeben hat.

Nichtsdestotrotz sehe ich das neue Album "isoliert", will nicht mit früher vergleichen. Bands verändern sich, Konstellationen passen nicht mehr - dann geht es eben anders weiter. Als solches gefällt mir "Sign Of The Dragonhead" sehr gut, und ich habe bewußt eine positive Kritik verlinkt, keine negative, derer gibt es nämlich einige.

Musik ist - wie immer - Geschmackssache .. und bis auf ein Stück, nämlich "Riders on the Wind", das ich tatsächlich furchtbar finde und wegklicke (und das ist mir bei Leaves' Eyes noch nie passiert) finde ich die neuen Songs eingängig, mitreißend teilweise mit Ohrwurmcharakter, dabei auch schöne Balladen, und sehr dynamisch ..genau das, was ich z. B. auf einer Autofahrt gerne höre.



So 2, 3x am Tag sehe ich ihre Nase noch laufen, manchmal auch dickeres Sekret, und immer mehr rechts - wie gehabt .. Nachdem sie aber nun so lange Antibiotikum genommen hat (ohne Nebenwirkungen) warte ich jetzt erst noch mit einem weiteren Tierarztbesuch und gebe ihr Traumeel, das ja auch entzündungshemmend sein soll, vielleicht hilft das auch für die Nasenschleimhaut.

Liebe Grüße an Euch :-)

Birgit 17.01.2018, 10.01 | (8/0) Kommentare (RSS) | PL

Ein Lied, das "immer geht"


Musik ist ein Teil meines Lebens, seit ich denken kann. Mit klassischer Musik aufgewachsen, habe ich natürlich im Teenie-Alter auch andere Musikrichtungen entdeckt und tendiere insgesamt am meisten zu Rock und Heavy Metal unterschiedlichster Stilrichtungen, und auch zu Gothic und American Folk bzw. Dark Folk und Mittelaltermusik ..

bin aber offen für fast alles und verfolge auch die aktuellen Charts nach wie vor (tu mich mit deutschem Schlager etwas schwer, aber auch da gibt's einzelne Stücke, die für mich gehen - was gar nicht geht, ist Hip Hop, Rap, Black Music, seichter Pop von der Art J*stin B...., Death Metal und das meiste aus dem Bereich Jazz).

Musik ist Stimmungssache, mal fügt sich ein Lied genau in die Atmosphäre und Stimmung des Tages ein, dann wieder würde es nur traurig machen oder nerven.

Ich finde aber, dass es auch Lieder gibt, die "immer gehen" und immer gut tun. Bei mir jedenfalls. Ein solches Lied ist zum Beispiel "This Is The Life" von Amy MacDonald.

Tausendmal gehört, runtergeladen, auf CD - dennoch freue mich nach wie vor jedesmal, wenn es im Radio läuft und drehe dann voll auf.

Vielleicht habt Ihr ja auch solche Lieder?




Gestern Abend auf der Hunderunde ...

Ein schönes Wochenende wünsche ich Euch :-)

Birgit 12.01.2018, 11.49 | (12/0) Kommentare (RSS) | PL

Frohes Neues Jahr :-) Unser Silvester, Greta

Hoffentlich seid Ihr gut reingekommen ins Neue Jahr :-) Ich wünsche Euch alles erdenklich Gute, Glück, vor allem Gesundheit und viel Freude in 2018. Möge es für uns alle ein gutes Jahr werden, in dem wir ein paar unserer Träume, Wünsche und Ziele verwirklichen können.

Silvester war ein recht gemütlicher Tag voller Zweisamkeit bei uns, lecker essen, abends dann ein bisschen "Retro-Flash" mit dem Film "Armageddon" (von 1997, mit Bruce Willis) und anschließend mal wieder die Konzert-DVD von Rosenstolz "Live aus Berlin" ..mit einigen meiner Lieblingslieder der Band, zum Beispiel "Ich geh auf Glas", "Tag in Berlin", "Laut" und "Königin".




Wegen dem trockenen, warmen Wetter war natürlich jede Menge los bei uns, mehrere Parties direkt in der Nachbarschaft, so dass das Geballere schon früh am Abend losging. Greta reagiert im Haus nervös darauf - draußen seltsamerweise gar nicht. Wir waren abends mit ihr Gassi, oberhalb des Dorfes im Mondenschein - eine Wahnsinns-Atmosphäre, der fast volle Mond (Bild folgt bald ;-) ) der Sternenhimmel, und immer wieder Feuerwerk. Hund vollkommen unbeeindruckt von dem Knallen. Schon seltsam.



Um Mitternacht haben wir sie mit Zwiebackstückchen bei der Stange gehalten, und "Armageddon" war einigermaßen laut, um das Geballere zu übertönen. Heute die vereinzelten Kracher beeindrucken sie wieder überhaupt nicht ..zum Glück. Ziemlich viel Dreck draußen, erwartungsgemäß ..seufz. Aber auch Leute putzenderweise unterwegs.

Morgen geht's wieder zur Arbeit. Gleich früh ein Neujahrs-Sektempfang - bin gespannt :-)

Liebe Neujahrsgrüße an Euch.

Birgit 01.01.2018, 18.07 | (8/0) Kommentare (RSS) | PL

Gedanken.. Nachhaltigkeit, Energien, Gefühle, Lärmverschmutzung, Musik

Habt Dank für Eure lieben Kommentare ..sowohl zum Bloggen, als auch zur Musik ...und ich kann nur erneut meine Begeisterung über meine neue Leier zum Ausdruck bringen .... und für jeden, der vielleicht überlegt, das Spiel auf so einem Instrument mit doch recht wenigen Saiten zu erlernen: es ist nicht schwer, und meiner Meinung nach auch ohne Notenkenntnis möglich, rein intuitiv ..dabei so entspannend und erfüllend.

Ja, ich glaube auch, dass wenn ein Mensch mit viel Liebe und Hingabe z. B. ein Instrument baut, seine positiven Energien auf dieses übergehen - das ist ganz sicher so! Und das ist ein Beispiel von vielen, zu was für tollen Dingen Menschen in der Lage sind.

Im krassen Gegensatz dazu steht für mich eine Meldung, die ich heute früh zufällig gehört habe - anscheinend haben die Hersteller zugegeben, was viele schon längst vermutet hatten: Geräte werden tatsächlich oft so konzipiert, dass sie kurz nach Ablauf der Garantie kaputtgehen - und schlimmer: dass sie nicht mehr selbst zu reparieren sind.

Ist das nicht irgendwie krank??

In meinem ehemaligen Elternhaus steht ein Kühlschrank aus den frühen Sechzigern - und er funktioniert noch! Wahrscheinlich würden die Hersteller ihn nur zu gerne haben wollen, um zu sehen, wie sie es NICHT mehr machen dürfen ..seufz.

Die Gedanken der lieben Morgentau in ihrem Blog zum Thema Gefühle haben mich auch zum Nachdenken gebracht. Warum meint man immer, Gefühle verbergen zu müssen ..

Ich bin so jemand, der sich schwer tut, Gefühle zu zeigen, zu weinen ... und das hat auch einen ganz persönlichen Grund aus meiner Kindheit, wo ich meinte, Stärke und Härte, v.a. in Bezug auf Ungerechtigkeiten und Unterdrückung, gegen und für andere zeigen zu müssen, denn "Tränen = Schwäche". Ich will aber keine Schuldzuweisungen machen, denn ich bin inzwischen "groß" - daher ist es meine Aufgabe und Verpflichtung, die eigene Verantwortung zu übernehmen und nicht mehr zu sagen "ich bin so, weil das war damals so, und überhaupt .." Aber leider stecke ich da doch noch relativ tief drin in dieser emotionalen Prägung - so tief, dass es mir sogar vor mir selbst unangenehm ist, Gefühle rauszulassen - geschweige denn in Gegenwart anderer.

Hier möchte ich aber sagen, dass ich viele Menschen kenne, die nicht so sind. Vielleicht habe ich Glück mit meinem Umfeld (an dem ich mir wirklich ein Beispiel nehmen könnte) aber ich habe schon oft erlebt, dass Menschen ihre Gefühle ganz offen zeigen ..

Die, die es nicht tun - haben sie Angst vor Kontrollverlust? Angst, dadurch angreifbarer zu werden? Angst, dass ihre vermeintliche Schwäche (dabei ist das ja gar keine Schwäche) ausgenützt und gegen sie verwendet wird? Wollen sie sich ganz einfach schützen?

Gleichzeitig gibt es eine ganze "Industrie", die z. B. mit gefühlsbetonten bis hin zu kitschigen Filmen oder Musik oder mit romantischen Dekorationen boomt. Ich denke, dass die Menschen schon eins sein wollen mit sich und ihren Gefühlen, und ihnen Ausdruck verleihen wollen, oft aber verstrickt sind in unverarbeiteten Erfahrungen oder irreführend vermittelten Maßstäben.

Unsere Gefühle sind doch der "Katalysator" unserer Wahrnehmung ..ohne sie wären wir nichts und könnten nichts erreichen.

Vielleicht sind bei manchen die Gefühle auch verschüttet ..oder bei denen, die schlimme Dinge tun, total fehlgesteuert - es ist schwierig, sich da hineinzuversetzen.

Ich glaube allerdings, dass durch die in den letzten Jahrzehnten fortschreitende Technisierung, Fokussierung auf Kommerz und Gewinn, und die zunehmende Lebensgeschwindigkeit manchmal das Ausleben der Gefühle und die spirituelle Ebene im Menschen auf der Strecke bleibt .. und das ist nicht gut.

Meine Instrumente sind mein persönlicher "Katalysator" der Gefühle ..über die Musik kann ich ausdrücken und auch wahrnehmen, was ich sonst lieber verberge oder schützen will. Und sie sind in ihrer Schlichtheit und Ursprünglichkeit eine direkte Verbindung zu meiner Seele.





So viele Klänge, Töne, Geräusche, die wir tagtäglich hören, sind technisch erzeugt, künstlich, aus der "Konserve" (wobei ich aber nicht sagen will, dass man nicht auch Musik von CD genießen kann ;) ) - oder ganz einfach nur Lärm. Den reinen und direkten Klang eines Tones, erzeugt durch das Streichen des Fingers über eine Saite, empfinde ich als ausgleichend und heilend gegen die tagtägliche Lärmverschmutzung...

Liebe Grüße zu Euch :-)

Birgit 16.11.2017, 08.26 | (11/0) Kommentare (RSS) | PL

Gedanken, Natur, Greta, 8saitige frühmittelalterliche Leier

So gerne würde ich regelmäßiger bloggen.. auch mal nur ein paar Zeilen, Gedanken zwischenrein, wenn ich gerade mal einen PC "unter den Fingern" habe. Warum kommt nur immer wieder was dazwischen ..grmpf. Und abends bin ich dann müde .... leider auch zu müde für Blogrunden bzw. Kommentare bei Euch.

Heute habe ich einen Vorsorgetermin beim Doc...solche Termine machen mich ja immer etwas nervös, und ich bin froh, wenn's dann rum ist ;-) Werde da aber auch mal mein Schlaf- bzw. Nicht-Schlafproblem ansprechen.





Aus sonnig-milderen Tagen ..dabei ist das noch gar nicht so lange her. Eine Holz-Skulptur einer Echse oder Schlange. Sah "live" richtig toll aus!

Mittlerweile zeigt der Herbst sich eher ungemütlich mit Tendenz zu Winter. Am Sonntag war es besonders heftig, am Wochenende starker Wind und Regen bei uns in Süddeutschland, und jetzt Temperaturen nur minimal über Null.





Die 8saitige mittelalterliche Leier, von Georg Däges für mich gebaut ..ein wunderbares, klangvolles Instrument, mit dem ich die schönen Lieder aus seinen Notenheften (ich hatte in diesem Eintrag davon berichtet) lernen und spielen darf. Ich freu mich einfach riesig.

Ehrlich gesagt übe und spiele / improvisiere ich mittlerweile mehr auf den Leiern, als auf dem Klavier. Es ist so schön entspannend abends, wenn ich eigentlich auch zu müde bin für konzentriertes Klavier-Üben. Aber ich will zusehen, dass ich nicht anfange, meine Klavierstücke zu verlernen. Da ich ja erst spät und nur autodidaktisch mit Spielen begonnen habe, ist das Risiko umso größer. Ach ja ..warum hat der Tag nicht 48 Stunden :-)


Meine kleine Kantele habe ich einer lieben Kollegin gegeben, die sie auch im Zusammenhang mit ihrem Yoga verwenden kann. Ich möchte, dass die Instrumente gespielt werden - und wie schon erwähnt, die mit dem anderen Saitenverlauf kann ich einfach nicht so gut spielen. Das war mir anfänglich nicht klar gewesen. Aber nun weiß ich, was ich möchte ..und es ist einfach nur schön.


Und Greta möchte natürlich auch "bespielt" werden, grins. Sie hält ihr Mini-Rudel immer auf Trab.





Liebe Dienstagsgrüße an Euch :-)

Birgit 14.11.2017, 11.04 | (10/0) Kommentare (RSS) | PL

Die letzten bunten Farben .. Gedanken, Vergänglichkeit


Danke für Eure lieben Kommentare :-) Ja, es war derjenige .. und das Treffen lief besser, als befürchtet ... es war sogar nach Überwindung anfänglicher Unsicherheit auf eine gewisse Art schön. So ein "...wie früher...". Etwas wieder aufnehmen, das über lange Jahre eingefroren gewesen war, ist nicht einfach - dafür ging es aber doch recht gut.


Was mir zu schaffen macht, ist die Zeit, und wie sie rast und gnadenlos sie an uns nagt und uns ihre Spuren aufdrückt, körperlich und seelisch. Die Vergänglichkeit, der wir alle ausgesetzt sind .. Neun Jahre sind eine lange Zeit.




Und doch sind gerade dort Menschen, von denen ich in der Hinsicht lernen kann - da sie damit gut umgehen, akzeptieren können, annehmen können ..und das Beste aus allem machen..womit ich mich manchmal schwer tue.



Mal sehen, wie das alles nun weitergeht. Es beschäftigt mich schon ziemlich, hat Erinnerungen wach werden lassen und verdrängte Gedanken und Gefühle. Aber ich merke, dass ich nichts "nachtrage", denn was vorbei ist, ist vorbei, und wir leben im Heute .. sondern mir eher Sorgen wegen dem mache, was noch kommen wird. Aber auch das sind Dinge, mit denen wir uns alle früher oder später auseinandersetzen müssen ... Schlaf finden ist jedenfalls nicht so einfach - und verrückt träumen tue ich sowieso immer, das ist momentan aber besonders extrem.




So bunt und sonnig das vergangene Wochenende war - so grau, nass und trist ist es momentan, und die nächsten Tage bringen bestenfalls keinen Schnee *g* also ich muß das wirklich nicht haben, bin kein Winter-Fan. Mal schauen.

Die Woche war insgesamt mal wieder ziemlich "aufregend", einiges an Hickhack mit Behörden und ähnlichem, und viel Arbeit. Nun freue ich mich auf das Wochenende. Bisschen Zeit für Musik hatte ich aber auch - das ist so wichtig für mich. Leier gespielt zur Entspannung, und mein Klavier ist wieder schön gestimmt, und die Ursache für das vibrierende Geräusch beim e' hat der Klavierstimmer auch gefunden - es ging von dem Schloß aus. Ein bisschen drin rumgestochert und Schrauben angezogen, und weg war es. Immerhin ist das Klavier schon über hundert Jahre alt. Ich liebe es sehr. Möchte wieder mehr üben, das ist etwas zu kurz gekommen in den letzten Wochen.

Liebe Grüße an Euch :-) Morgen drehe ich wieder eine Blogrunde. Bis dann.

Birgit 09.11.2017, 19.54 | (10/0) Kommentare (RSS) | PL

Bunter Herbst, Alte und Neue Musik für die frühmittelalterliche Leier


Endlich bin ich mal wieder hier :-) Hoffentlich geht es Euch gut.

Beruflich und privat war es eine randvolle Zeit... aber auch freie Tage dazwischen, zum Abschalten und Ausgleich finden mit meiner Familie, in der traumhaft bunten Herbst-Natur, und natürlich in der Musik.




Klavier spiele ich - rein autodidaktisch - jetzt seit knapp 4 Jahren, einfach nur so für mich, nur Stücke, die mir wirklich gefallen, ganz sicher völlig "unperfekt" und mit vielen Fehlern, aber mit großer Begeisterung.



Die Saiteninstrumente habe ich erst vor gut einem Jahr entdeckt, kannte das bis dahin gar nicht .. seitdem habe ich einiges ausprobiert, und nun glaube ich, zumindest vorerst (es ist ja immer alles im Wandel) "meinen Weg", meine Vorlieben gefunden zu haben.

Die meisten moderneren Leiern, und auch die Kantelen und Harfen, sind so bespannt, dass beim Spielen die höchste Saite am körpernahesten ist. Ich komme aber mit der umgekehrten Saitenanordnung besser klar.

Darum werde ich mich jetzt nur auf diese Instrumente konzentrieren, und für die anderen - allesamt schöne und klangvolle Instrumente - in aller Ruhe neue Besitzer suchen. Ich bin sicher, dass sich das mit der Zeit richtig fügen wird.

Georg Däges  hat viele wunderbare Lieder für die frühmittelalterliche Leier mit 6, 7 und 8 Saiten  zusammengestellt und komponiert -

und in jüngster Zeit hat er zwei neue Notenhefte für die Leier herausgebracht, die sowohl alte irisch-keltisch-bretonische Stücke, als auch Neukompositionen beinhalten, mit meditativen Gedanken und Impulsen.



An den freien Tagen hatte ich Gelegenheit, bereits einige der vielen schönen, entspannenden Melodien aus diesen Notenheften zu spielen ... sie versetzen Spieler und Zuhörer in eine vergangene, doch längst nicht vergessene Welt, und sie malen stimmungsvolle Naturbilder. Die Stücke lassen sich mit allen Saiteninstrumenten spielen, die entsprechend bespannt sind. Am schönsten finde ich es aber mit der frühmittelalterlichen Leier.


Nun habe ich Euch wieder ein bisschen an meiner großen Leidenschaft für die Musik teilhaben lassen :-) Ich bin wirklich unheimlich dankbar, sie entdeckt zu haben ..und das, obwohl ich mich nach den schlechten Noten in der Schule und dem nicht wirklich vorhandenen Erfolg in 1 1/2 Jahren Klavierunterricht als Kind eher für völlig unmusikalisch gehalten hatte.

Aber was ich schon immer hatte .. ganz viele Melodien in mir. Und um mich herum. Nun habe ich ein Medium - nein, mehrere - gefunden, um diesen Melodien Raum zu verleihen, weil ich auch gerne einfach nur improvisiere ... nach Gefühl vor mich hin spiele ...das tut unheimlich gut.




Morgen wird ein ziemlich aufregender Tag - ich treffe mich mit einem Menschen, den ich über 8 Jahre lang aufgrund eines problematischen Verhältnisses nicht mehr gesehen habe. Wir hoffen auf einen Neuanfang ..


Ich wünsche Euch ein schönes Wochenende :-)

Birgit 03.11.2017, 09.55 | (13/0) Kommentare (RSS) | PL

Kurzes Lebenszeichen, Ellwangen Schloss

... mich gibt's noch ;-)

- aber ich habe momentan leider mal wieder so gut wie keine Zeit fürs Netz ...viel Arbeit/Vertretung, unterwegs - die Tage fliegen nur so dahin.

Auch jetzt nur kurz hier ein paar Zeilen und Fotos .. vielleicht schaffe ich später noch eine kleine Blogrunde und endlich mal wieder bei Euch lesen.



Beim Schloss Ellwangen ...



Am vergangenen Wochenende waren wir u. a. im Alamannenmuseum Ellwangen, wo das 3. Ellwanger Alamannen-Forum "Holzhandwerk im frühen Mittelalter" stattfand. Ein rundum schöner Tag mit interessanten Einblicken ..und jede Menge Musik, denn es waren auch einige Leierbauer und -spieler angereist: die Künstler Georg Däges aus Ulm, der mir meine erste Leier gebaut hatte, Julian Cuvilliez & Audrey Lecorgne vom Atelier Skald in der Bretagne, und Thomas Andersen von ars anglia in Schleswig-Holstein. Faszinierend, all die unterschiedlichen Leiern dort zu sehen und auch zu hören. Abends dann gaben erst Julian Cuvilliez, und danach Georg Däges ein Konzert in der Kapelle neben dem Museum - wunderschöne gefühlvolle Melodien, u.a. untermalt von Erzählungen von Jorge, dem Wanderer. Ein unvergeßlicher Tag.

Aufgrund der Lichtverhältnisse ( - und, wie ich leider zu spät bemerkt habe, eine falsche Einstellung meiner Handy-Kamera ) habe ich leider nicht viele Fotos von dem Tag - die, die noch am ehesten "anschaubar" sind, sind am frühen Abend beim Schloss Ellwangen entstanden.



Ein herrlicher Schlossgarten mit Blick auf die Wallfahrtskirche Schönenberg.










Es lag ein ganz besonderer Zauber über dem Abend.

Zu schade, dass ich das alles fotografisch nicht wirklich "festhalten" konnte, aber wir haben ja die Erinnerungen :-)





Meine "neueste" mittelalterliche Leier, die achtsaitige, war natürlich mit dabei...passend zu der Umgebung.


Mal sehen, ob ich im Laufe der nächsten Woche wieder mehr Zeit fürs Bloggen finde :-) Ich wünsche Euch ein schönes Wochenende und eine gute Zeit.

Birgit 13.10.2017, 09.56 | (13/0) Kommentare (RSS) | PL



Meine Momentaufnahmen in Wort und Bild .. Fotos mache ich überwiegend mit dem Smartphone. Ich freu mich über Deinen Besuch hier




"Früher haben wir zum Himmel hochgesehen und uns gefragt, wo unser Platz im Universum ist.
Heute blicken wir auf den Boden hinab und zerbrechen uns den Kopf über unseren Platz im Schmutz."


Cooper (Matthew McConaughey)

"Das ist unmöglich!" (TARS)
"Ich weiß. Aber es ist notwendig."
(Cooper)

"Liebe ist das Einzige, was Zeit und Raum überwindet."
Brand (Anne Hathaway)

... in "Interstellar"




Eine Sternschnuppe ..




"Früher gab es nur Dunkelheit. Wenn du mich fragst, gewinnt das Licht."


Rust Cohle (Matthew McConaughey) - in "True Detective"





"Gib dem Menschen einen Hund
und seine Seele wird gesund."


Hildegard von Bingen
(1098 - 1179), deutsche Mystikerin,
Äbtissin und Naturwissenschaftlerin,
katholische Heilige







"... For you I will return
If I don't return
I will leave a message for you
carved in stone ..."

(Leaves Eyes - "Twilight Sun")





Die Musik drückt das aus, was nicht gesagt werden kann,
und worüber es unmöglich ist, zu schweigen.

(Victor Hugo)





6saitige frühmittelalterliche Leier basierend auf dem Oberflacht-Fund, Stahlsaiten, C-Dur/d-Moll
Meine erste Leier, mit der ich das Spielen begonnen habe.




8saitige frühmittelalterliche Leier, d-Moll.




8saitige germanische Leier, Nylonsaiten, F-Dur




Kleine 9saitige Leier c' - d'' (d-Moll), 39 cm hoch
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