Blogeinträge (Tag-sortiert)

Tag: Musik

Gedanken.. Nachhaltigkeit, Energien, Gefühle, Lärmverschmutzung, Musik

Habt Dank für Eure lieben Kommentare ..sowohl zum Bloggen, als auch zur Musik ...und ich kann nur erneut meine Begeisterung über meine neue Leier zum Ausdruck bringen .... und für jeden, der vielleicht überlegt, das Spiel auf so einem Instrument mit doch recht wenigen Saiten zu erlernen: es ist nicht schwer, und meiner Meinung nach auch ohne Notenkenntnis möglich, rein intuitiv ..dabei so entspannend und erfüllend.

Ja, ich glaube auch, dass wenn ein Mensch mit viel Liebe und Hingabe z. B. ein Instrument baut, seine positiven Energien auf dieses übergehen - das ist ganz sicher so! Und das ist ein Beispiel von vielen, zu was für tollen Dingen Menschen in der Lage sind.

Im krassen Gegensatz dazu steht für mich eine Meldung, die ich heute früh zufällig gehört habe - anscheinend haben die Hersteller zugegeben, was viele schon längst vermutet hatten: Geräte werden tatsächlich oft so konzipiert, dass sie kurz nach Ablauf der Garantie kaputtgehen - und schlimmer: dass sie nicht mehr selbst zu reparieren sind.

Ist das nicht irgendwie krank??

In meinem ehemaligen Elternhaus steht ein Kühlschrank aus den frühen Sechzigern - und er funktioniert noch! Wahrscheinlich würden die Hersteller ihn nur zu gerne haben wollen, um zu sehen, wie sie es NICHT mehr machen dürfen ..seufz.

Die Gedanken der lieben Morgentau in ihrem Blog zum Thema Gefühle haben mich auch zum Nachdenken gebracht. Warum meint man immer, Gefühle verbergen zu müssen ..

Ich bin so jemand, der sich schwer tut, Gefühle zu zeigen, zu weinen ... und das hat auch einen ganz persönlichen Grund aus meiner Kindheit, wo ich meinte, Stärke und Härte, v.a. in Bezug auf Ungerechtigkeiten und Unterdrückung, gegen und für andere zeigen zu müssen, denn "Tränen = Schwäche". Ich will aber keine Schuldzuweisungen machen, denn ich bin inzwischen "groß" - daher ist es meine Aufgabe und Verpflichtung, die eigene Verantwortung zu übernehmen und nicht mehr zu sagen "ich bin so, weil das war damals so, und überhaupt .." Aber leider stecke ich da doch noch relativ tief drin in dieser emotionalen Prägung - so tief, dass es mir sogar vor mir selbst unangenehm ist, Gefühle rauszulassen - geschweige denn in Gegenwart anderer.

Hier möchte ich aber sagen, dass ich viele Menschen kenne, die nicht so sind. Vielleicht habe ich Glück mit meinem Umfeld (an dem ich mir wirklich ein Beispiel nehmen könnte) aber ich habe schon oft erlebt, dass Menschen ihre Gefühle ganz offen zeigen ..

Die, die es nicht tun - haben sie Angst vor Kontrollverlust? Angst, dadurch angreifbarer zu werden? Angst, dass ihre vermeintliche Schwäche (dabei ist das ja gar keine Schwäche) ausgenützt und gegen sie verwendet wird? Wollen sie sich ganz einfach schützen?

Gleichzeitig gibt es eine ganze "Industrie", die z. B. mit gefühlsbetonten bis hin zu kitschigen Filmen oder Musik oder mit romantischen Dekorationen boomt. Ich denke, dass die Menschen schon eins sein wollen mit sich und ihren Gefühlen, und ihnen Ausdruck verleihen wollen, oft aber verstrickt sind in unverarbeiteten Erfahrungen oder irreführend vermittelten Maßstäben.

Unsere Gefühle sind doch der "Katalysator" unserer Wahrnehmung ..ohne sie wären wir nichts und könnten nichts erreichen.

Vielleicht sind bei manchen die Gefühle auch verschüttet ..oder bei denen, die schlimme Dinge tun, total fehlgesteuert - es ist schwierig, sich da hineinzuversetzen.

Ich glaube allerdings, dass durch die in den letzten Jahrzehnten fortschreitende Technisierung, Fokussierung auf Kommerz und Gewinn, und die zunehmende Lebensgeschwindigkeit manchmal das Ausleben der Gefühle und die spirituelle Ebene im Menschen auf der Strecke bleibt .. und das ist nicht gut.

Meine Instrumente sind mein persönlicher "Katalysator" der Gefühle ..über die Musik kann ich ausdrücken und auch wahrnehmen, was ich sonst lieber verberge oder schützen will. Und sie sind in ihrer Schlichtheit und Ursprünglichkeit eine direkte Verbindung zu meiner Seele.





So viele Klänge, Töne, Geräusche, die wir tagtäglich hören, sind technisch erzeugt, künstlich, aus der "Konserve" (wobei ich aber nicht sagen will, dass man nicht auch Musik von CD genießen kann ;) ) - oder ganz einfach nur Lärm. Den reinen und direkten Klang eines Tones, erzeugt durch das Streichen des Fingers über eine Saite, empfinde ich als ausgleichend und heilend gegen die tagtägliche Lärmverschmutzung...

Liebe Grüße zu Euch :-)

Birgit 16.11.2017, 08.26 | (11/0) Kommentare (RSS) | PL

Gedanken, Natur, Greta, 8saitige frühmittelalterliche Leier

So gerne würde ich regelmäßiger bloggen.. auch mal nur ein paar Zeilen, Gedanken zwischenrein, wenn ich gerade mal einen PC "unter den Fingern" habe. Warum kommt nur immer wieder was dazwischen ..grmpf. Und abends bin ich dann müde .... leider auch zu müde für Blogrunden bzw. Kommentare bei Euch.

Heute habe ich einen Vorsorgetermin beim Doc...solche Termine machen mich ja immer etwas nervös, und ich bin froh, wenn's dann rum ist ;-) Werde da aber auch mal mein Schlaf- bzw. Nicht-Schlafproblem ansprechen.





Aus sonnig-milderen Tagen ..dabei ist das noch gar nicht so lange her. Eine Holz-Skulptur einer Echse oder Schlange. Sah "live" richtig toll aus!

Mittlerweile zeigt der Herbst sich eher ungemütlich mit Tendenz zu Winter. Am Sonntag war es besonders heftig, am Wochenende starker Wind und Regen bei uns in Süddeutschland, und jetzt Temperaturen nur minimal über Null.





Die 8saitige mittelalterliche Leier, von Georg Däges für mich gebaut ..ein wunderbares, klangvolles Instrument, mit dem ich die schönen Lieder aus seinen Notenheften (ich hatte in diesem Eintrag davon berichtet) lernen und spielen darf. Ich freu mich einfach riesig.

Ehrlich gesagt übe und spiele / improvisiere ich mittlerweile mehr auf den Leiern, als auf dem Klavier. Es ist so schön entspannend abends, wenn ich eigentlich auch zu müde bin für konzentriertes Klavier-Üben. Aber ich will zusehen, dass ich nicht anfange, meine Klavierstücke zu verlernen. Da ich ja erst spät und nur autodidaktisch mit Spielen begonnen habe, ist das Risiko umso größer. Ach ja ..warum hat der Tag nicht 48 Stunden :-)


Meine kleine Kantele habe ich einer lieben Kollegin gegeben, die sie auch im Zusammenhang mit ihrem Yoga verwenden kann. Ich möchte, dass die Instrumente gespielt werden - und wie schon erwähnt, die mit dem anderen Saitenverlauf kann ich einfach nicht so gut spielen. Das war mir anfänglich nicht klar gewesen. Aber nun weiß ich, was ich möchte ..und es ist einfach nur schön.


Und Greta möchte natürlich auch "bespielt" werden, grins. Sie hält ihr Mini-Rudel immer auf Trab.





Liebe Dienstagsgrüße an Euch :-)

Birgit 14.11.2017, 11.04 | (10/0) Kommentare (RSS) | PL

Die letzten bunten Farben .. Gedanken, Vergänglichkeit


Danke für Eure lieben Kommentare :-) Ja, es war derjenige .. und das Treffen lief besser, als befürchtet ... es war sogar nach Überwindung anfänglicher Unsicherheit auf eine gewisse Art schön. So ein "...wie früher...". Etwas wieder aufnehmen, das über lange Jahre eingefroren gewesen war, ist nicht einfach - dafür ging es aber doch recht gut.


Was mir zu schaffen macht, ist die Zeit, und wie sie rast und gnadenlos sie an uns nagt und uns ihre Spuren aufdrückt, körperlich und seelisch. Die Vergänglichkeit, der wir alle ausgesetzt sind .. Neun Jahre sind eine lange Zeit.




Und doch sind gerade dort Menschen, von denen ich in der Hinsicht lernen kann - da sie damit gut umgehen, akzeptieren können, annehmen können ..und das Beste aus allem machen..womit ich mich manchmal schwer tue.



Mal sehen, wie das alles nun weitergeht. Es beschäftigt mich schon ziemlich, hat Erinnerungen wach werden lassen und verdrängte Gedanken und Gefühle. Aber ich merke, dass ich nichts "nachtrage", denn was vorbei ist, ist vorbei, und wir leben im Heute .. sondern mir eher Sorgen wegen dem mache, was noch kommen wird. Aber auch das sind Dinge, mit denen wir uns alle früher oder später auseinandersetzen müssen ... Schlaf finden ist jedenfalls nicht so einfach - und verrückt träumen tue ich sowieso immer, das ist momentan aber besonders extrem.




So bunt und sonnig das vergangene Wochenende war - so grau, nass und trist ist es momentan, und die nächsten Tage bringen bestenfalls keinen Schnee *g* also ich muß das wirklich nicht haben, bin kein Winter-Fan. Mal schauen.

Die Woche war insgesamt mal wieder ziemlich "aufregend", einiges an Hickhack mit Behörden und ähnlichem, und viel Arbeit. Nun freue ich mich auf das Wochenende. Bisschen Zeit für Musik hatte ich aber auch - das ist so wichtig für mich. Leier gespielt zur Entspannung, und mein Klavier ist wieder schön gestimmt, und die Ursache für das vibrierende Geräusch beim e' hat der Klavierstimmer auch gefunden - es ging von dem Schloß aus. Ein bisschen drin rumgestochert und Schrauben angezogen, und weg war es. Immerhin ist das Klavier schon über hundert Jahre alt. Ich liebe es sehr. Möchte wieder mehr üben, das ist etwas zu kurz gekommen in den letzten Wochen.

Liebe Grüße an Euch :-) Morgen drehe ich wieder eine Blogrunde. Bis dann.

Birgit 09.11.2017, 19.54 | (10/0) Kommentare (RSS) | PL

Bunter Herbst, Alte und Neue Musik für die frühmittelalterliche Leier


Endlich bin ich mal wieder hier :-) Hoffentlich geht es Euch gut.

Beruflich und privat war es eine randvolle Zeit... aber auch freie Tage dazwischen, zum Abschalten und Ausgleich finden mit meiner Familie, in der traumhaft bunten Herbst-Natur, und natürlich in der Musik.




Klavier spiele ich - rein autodidaktisch - jetzt seit knapp 4 Jahren, einfach nur so für mich, nur Stücke, die mir wirklich gefallen, ganz sicher völlig "unperfekt" und mit vielen Fehlern, aber mit großer Begeisterung.



Die Saiteninstrumente habe ich erst vor gut einem Jahr entdeckt, kannte das bis dahin gar nicht .. seitdem habe ich einiges ausprobiert, und nun glaube ich, zumindest vorerst (es ist ja immer alles im Wandel) "meinen Weg", meine Vorlieben gefunden zu haben.

Die meisten moderneren Leiern, und auch die Kantelen und Harfen, sind so bespannt, dass beim Spielen die höchste Saite am körpernahesten ist. Ich komme aber mit der umgekehrten Saitenanordnung besser klar.

Darum werde ich mich jetzt nur auf diese Instrumente konzentrieren, und für die anderen - allesamt schöne und klangvolle Instrumente - in aller Ruhe neue Besitzer suchen. Ich bin sicher, dass sich das mit der Zeit richtig fügen wird.

Georg Däges  hat viele wunderbare Lieder für die frühmittelalterliche Leier mit 6, 7 und 8 Saiten  zusammengestellt und komponiert -

und in jüngster Zeit hat er zwei neue Notenhefte für die Leier herausgebracht, die sowohl alte irisch-keltisch-bretonische Stücke, als auch Neukompositionen beinhalten, mit meditativen Gedanken und Impulsen.



An den freien Tagen hatte ich Gelegenheit, bereits einige der vielen schönen, entspannenden Melodien aus diesen Notenheften zu spielen ... sie versetzen Spieler und Zuhörer in eine vergangene, doch längst nicht vergessene Welt, und sie malen stimmungsvolle Naturbilder. Die Stücke lassen sich mit allen Saiteninstrumenten spielen, die entsprechend bespannt sind. Am schönsten finde ich es aber mit der frühmittelalterlichen Leier.


Nun habe ich Euch wieder ein bisschen an meiner großen Leidenschaft für die Musik teilhaben lassen :-) Ich bin wirklich unheimlich dankbar, sie entdeckt zu haben ..und das, obwohl ich mich nach den schlechten Noten in der Schule und dem nicht wirklich vorhandenen Erfolg in 1 1/2 Jahren Klavierunterricht als Kind eher für völlig unmusikalisch gehalten hatte.

Aber was ich schon immer hatte .. ganz viele Melodien in mir. Und um mich herum. Nun habe ich ein Medium - nein, mehrere - gefunden, um diesen Melodien Raum zu verleihen, weil ich auch gerne einfach nur improvisiere ... nach Gefühl vor mich hin spiele ...das tut unheimlich gut.




Morgen wird ein ziemlich aufregender Tag - ich treffe mich mit einem Menschen, den ich über 8 Jahre lang aufgrund eines problematischen Verhältnisses nicht mehr gesehen habe. Wir hoffen auf einen Neuanfang ..


Ich wünsche Euch ein schönes Wochenende :-)

Birgit 03.11.2017, 09.55 | (13/0) Kommentare (RSS) | PL

Kurzes Lebenszeichen, Ellwangen Schloss

... mich gibt's noch ;-)

- aber ich habe momentan leider mal wieder so gut wie keine Zeit fürs Netz ...viel Arbeit/Vertretung, unterwegs - die Tage fliegen nur so dahin.

Auch jetzt nur kurz hier ein paar Zeilen und Fotos .. vielleicht schaffe ich später noch eine kleine Blogrunde und endlich mal wieder bei Euch lesen.



Beim Schloss Ellwangen ...



Am vergangenen Wochenende waren wir u. a. im Alamannenmuseum Ellwangen, wo das 3. Ellwanger Alamannen-Forum "Holzhandwerk im frühen Mittelalter" stattfand. Ein rundum schöner Tag mit interessanten Einblicken ..und jede Menge Musik, denn es waren auch einige Leierbauer und -spieler angereist: die Künstler Georg Däges aus Ulm, der mir meine erste Leier gebaut hatte, Julian Cuvilliez & Audrey Lecorgne vom Atelier Skald in der Bretagne, und Thomas Andersen von ars anglia in Schleswig-Holstein. Faszinierend, all die unterschiedlichen Leiern dort zu sehen und auch zu hören. Abends dann gaben erst Julian Cuvilliez, und danach Georg Däges ein Konzert in der Kapelle neben dem Museum - wunderschöne gefühlvolle Melodien, u.a. untermalt von Erzählungen von Jorge, dem Wanderer. Ein unvergeßlicher Tag.

Aufgrund der Lichtverhältnisse ( - und, wie ich leider zu spät bemerkt habe, eine falsche Einstellung meiner Handy-Kamera ) habe ich leider nicht viele Fotos von dem Tag - die, die noch am ehesten "anschaubar" sind, sind am frühen Abend beim Schloss Ellwangen entstanden.



Ein herrlicher Schlossgarten mit Blick auf die Wallfahrtskirche Schönenberg.










Es lag ein ganz besonderer Zauber über dem Abend.

Zu schade, dass ich das alles fotografisch nicht wirklich "festhalten" konnte, aber wir haben ja die Erinnerungen :-)





Meine "neueste" mittelalterliche Leier, die achtsaitige, war natürlich mit dabei...passend zu der Umgebung.


Mal sehen, ob ich im Laufe der nächsten Woche wieder mehr Zeit fürs Bloggen finde :-) Ich wünsche Euch ein schönes Wochenende und eine gute Zeit.

Birgit 13.10.2017, 09.56 | (13/0) Kommentare (RSS) | PL

Ein bisschen Meer-Stimmung, Gedicht, Fernweh und Musik



Ostsee-Erinnerungen ....



Der Grashalm

Da drinnen im Waldesgrunde,
Am mild beschatteten Bach,
Da steht ein schlanker Grashalm
Und sieht den Wellen nach.

Entwandernd schau'n sie zum Halme
Mit Silberblicken empor,
Da beugt er sich liebend hinunter,
Küßt Welle für Welle zuvor.

Da scharen die zärtlichen Wellen
Liebkosend sich um ihn her
Und tragen ihn, leis' umarmend,
Mit sich hinaus ins Meer.


Johann Fercher von Steinwand (1828 - 1902),
Pseudonym: Johann Kleinfercher,
österreichischer Dichter und Lyriker

... zufällig im Netz gefunden, dieses Gedicht - es gefällt mir sehr :-)


Ja, immer wieder packt sie mich, die Meeressehnsucht.. aber seit ich vor vier Jahren das Musikmachen entdeckt habe, hat das Fernweh sich bei mir doch etwas entspannt. Ich weiß nicht, ob das nachvollziehbar ist .... aber über die Instrumente habe ich einen Weg gefunden, dieses sehnsüchtige Ziehen in und an meiner Seele, das mich immer fort treiben wollte, auszugleichen und auszuleben.

Musik hören war schon immer extrem wichtig für mich - aber erst seit ich selbst mit meinen Händen Töne erzeuge, und sei es auch noch so "anfängermäßig" - habe ich diese Ruhe in mir gefunden - dass es mich nicht ständig weg von daheim zieht. Wie eine Art "Erfüllung", und auf jeden Fall ein Ausgleich zum manchmal stressigen Alltag.

"Das höchste Gut ist die Harmonie der Seele mit sich selbst." (Lucius Annaeus Seneca)




Hier haben wir schönstes Spätsommerwetter im Herbst, ich mag das sehr. Zu schade, dass es zum Wochenende hin bergab gehen soll mit dem Wetter, aber - bei Sturm und Regen liebe ich es besonders, gemütlich daheim zu sitzen und Musik zu machen. Auch meine Abneigung gegen Herbst und Winter ist dadurch viel weniger geworden...

Diese schicksalhafte *g* Begegnung mit dem Keyboard damals Ende 2013 - die hat alles ausgelöst, dann die auf dem Adventon bzw. über Georg Däges bekommenen Impulse zum Leier- und später zum Kantelespielen  ... Wenn mir das früher jemand prophezeit hätte - ich hätte ihm nicht geglaubt, da ich eigentlich mit aktivem Musikmachen nie etwas am Hut hatte, und Musik in der Schule frühestmöglich zugunsten von Zeichnen abgewählt habe, im Unterricht schlechte Noten hatte, und auch nur gut eineinhalb Jahre Klavierunterricht als Kind, ehe ich das Klavierspielen aufgegeben habe und nie wieder begonnen ..bis Ende 2013, seit damals bringe ich mir alles autodidaktisch bei. Das war wirklich ein "Geschenk des Schicksals", über das ich mich immer noch freue, wie verrückt :-)

Liebe Grüße an Euch.

Birgit 28.09.2017, 10.09 | (8/0) Kommentare (RSS) | PL

Ausblicke übers Land, Gedanken, Brombachsee

Hoffentlich seid Ihr gut in die neue Woche gekommen.



- Unterhalb vom Juxkopf -

Heute morgen mußte ich mal wieder so denken ..bei all dem, was zur Zeit auf der Welt geschieht, und unberechenbar, wie das Leben ist, kann man ..ich ..wirklich froh sein, wenn man gesund aufwacht - und heil durch den Tag kommt. Im Bruchteil einer Sekunde kann alles anders sein ..wenn das Schicksal es so will, dass man einem Fanatiker oder sonstwie Wahn-Sinnigen über den Weg läuft, wenn - wie hier in manchen Regionen der Fall - man eben genau da wohnt, wo 10 Minuten Unwetter eine Schneise der Zerstörung hinterlassen ..



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Idyllisch und friedlich ..ja, so war die Gegend, wo wir gestern unterwegs waren. Hier schaut man Richtung Ludwigsburg, kann die Stadt am Horizont aber maximal erahnen. Ansonsten ..weit und breit kein Dorf.



Eins der Schäfchen, Ihr seht es rechts hinten im Bild, hat es irgendwie geschafft, den tickenden Elektrozaun auszutricksen. Nun wollte es aber wieder zurück zu seiner Herde ..was ihm leider nicht gelang. Wir haben versucht, irgendwie nachzuhelfen, aber diese Schafe waren sehr scheu und sind geflüchtet, sobald wir in die Nähe kamen. Ich hoffe, dass der Schäfer nicht allzuweit entfernt war.



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Die MS Brombachsee - ein Trimaran.



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Dieser Ast war nahe genug am Ufer - kein Schwimmen nötig *ggg*


Heute bin ich etwas früher mit Arbeiten fertig geworden und habe daher Muße, hier gemütlich zu tippen. Nun noch ein bisschen Klavier spielen. Morgen Nachmittag ist mal wieder Friseur angesagt. Ich gehe nicht oft ..färbe meine Haare ja selber mit Henna, und 2-3x im Jahr gönne ich mir ein paar blonde Strähnchen zur Aufhellung. Spitzen schneiden wäre auch mal wieder fällig. Viel kürzer will ich aber nicht ..bin gerade sehr zufrieden mit der Länge.



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Einer der seltenen "Momente", wo ich ein Kleid trage. Bin eigentlich eher der Hosen-Typ.

Liebe Montags-Grüße an Euch :-)

Birgit 21.08.2017, 16.09 | (7/0) Kommentare (RSS) | PL

Nichtschwimmer-Hundi, Musik machen am Waldrand ...



... auf unserer kleinen Tour über Land und durch den Wald haben wir dort in einer ruhigen Ecke halt gemacht und einfach nur relaxt ..




..mein Schatz mit einem Buch über Astronomie, und ich mit meiner Soprankantele ...sehr entspannend.



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Ja .. Zeit ist Luxus.. gemeinsame freie Zeit und die Möglichkeit, einfach loszudüsen an einen schönen ruhigen Ort. Natürlich haben wir auch in dieser einsamen waldigen Gegend Menschen gesehen - vor allem Motorradfahrer und Radler. Komplette Ruhe findet man in Straßennähe an einem Ferien-Sonntag wahrscheinlich nicht. Dennoch ..es war toll!

Ich halte die Kantele hier übrigens absichtlich verkehrt herum - damit die Abfolge der Saiten meinen beiden Leiern entspricht, wenn ich Stücke für die Leier darauf übe und spiele.



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Stimmt ..unser Hund schwimmt nach wie vor nicht ;-) Der Ring ist hier für sie schon zu weit entfernt. Sie spielt gern im Wasser, aber Schwimmen .. nö :-) Wirklich ungewöhnlich für einen Retriever.

Einen schönen Sonntagabend wünsche ich Euch .. bis morgen :-)

Birgit 20.08.2017, 20.01 | (7/1) Kommentare (RSS) | PL

Zeit, Energievampire, Greta Virus, Juxkopf


Danke Euch für Eure Gedanken zum "regelmäßigen Bloggen" ..Ihr habt absolut recht, man sollte sich nicht zwingen zu einem Hobby. Mein Problem - je weniger ich blogge ..desto weniger blogge ich. So wie Linda es in ihrem Kommentar beschreibt.

Und wie irrsinnig schnell die Zeit rast, merken wir ja alle ..und dass sie nie für alles ausreicht, was ansteht. Das empfinde ich momentan wieder ganz intensiv, und kriege eine richtige Wut auf "Zeitdiebe" und "Energievampire" ..

Wenn man mal wieder ein Ohr abgekaut kriegt, mit Informationen "versorgt" wird, die man gar nicht hören will und die einen möglicherweise sogar unnötig belasten ..Gerüchte über Dinge, die frühestens in einigen Monaten spruchreif werden ..




                                                     Beim Aussichtsturm Juxkopf


Und es nervt mich, wenn Menschen so viel reden ...oftmals schon früh morgens (ok, bin Morgenmuffel ;-)  )

Das scheint heutzutage ja auch im beruflichen Bereich fast schon "Pflicht" zu sein. Labern, sich verkaufen, alles bis ins Äußerste erklären .. Selbst auf ganz einfache kurze Fragen, die ebenso einfach und kurz beantwortet werden können, bekomme ich manchmal einen Roman erzählt ..

Vielleicht meinen manche Leute tatsächlich, dass genau das von ihnen erwartet wird .. Von mir jedenfalls nicht. In der Kürze liegt die Würze. Und jeder einzelne von uns hat heutzutage schon genug Input zu verarbeiten ..das sollte man berücksichtigen.

Manchmal wünsche ich mir so viel mehr Allein-Sein .. ohne dauernd Menschen um mich herum haben zu müssen. Es strengt mich einfach an. Klingt blöd ..vielleicht ..aber manchmal ist es eben so.

Wie sehr ich dann ruhige Momente mit meinen Instrumenten genieße .. Selbst wenn die Konzentration fürs Klavier-Üben nicht reicht ..Entspannung mit der Leier geht immer :-) Dafür bin ich so dankbar.





Müdes Hundi ;-)

Sie hatte in den letzten Tagen irgendeinen Virus "erwischt" ..das geht ja schnell bei Hunden, die überall schnüffeln. Dass es so lange gedauert hat, und sie auch überhaupt keinen Appetit hatte - ein normalerweise verfressener Golden Retriever - das hat uns dann schon Sorgen gemacht, so dass auch Tierklinik-Besuche angesagt waren, diverse Untersuchungen, auch am Wochenende, wo dort die Hölle los war mit Notfällen ...puh.

Aber mittlerweile scheint es wieder okay zu sein, wir hoffen, diesmal bleibt es auch so. Die Blutuntersuchung ist auch gut ausgefallen, das war eine Erleichterung.

Ich wünsche Euch einen schönen Donnerstag :-)

Birgit 17.08.2017, 08.52 | (6/0) Kommentare (RSS) | PL

Die neue Leier / In der Natur / Wie kriege ich das hin ..


... endlich mal regelmäßiger zu bloggen??

Ich WILL es doch. Und dann kommt immer wieder was dazwischen - oder es fehlt einfach die Energie, nach 8-9 Stunden Arbeit noch mehr in einen Bildschirm zu schauen.

Das Problem - ich mache die Dinge entweder "ganz, oder gar nicht". Und wenn ich dann nicht dran bleibe an der Sache, und sie regelmäßig tue, dann geht es ganz schnell, dass ich gar nicht mehr den Dreh dafür kriege. So ist es leider auch mit Hobbies wie dem Bloggen.





Sogar mit dem von mir früher sehr geliebten Tagebuchschreiben von Hand war es so. Ich konnte tageweise wie wild schreiben und Seite um Seite füllen ..aber wenn dann irgendwas war, dass ich mal nicht dazu kam - war ich schnell aus dem "Dreh draußen" und habe gar nichts mehr geschrieben bzw. mußte mich zwingen, wieder anzufangen, um dann auch wieder Spaß daran zu haben, wenn ich erst mal wieder eingestiegen war ins Schreiben.




Das kann mir sogar mit dem Klavierspielen passieren, obwohl ich das ja wirklich heiß und innig liebe.  Nur ist nicht immer die Zeit dafür oder die Konzentration da - und wenn dann mehrere Tage "ohne" vergehen, fällt mir der Einstieg schwer - obwohl es eine meiner Lieblingsbeschäftigungen ist. Seltsam, oder??

Faszinierenderweise ist es mit all meinen Saiteninstrumenten nicht so. Vielleicht, weil das eine so rein entspannende Tätigkeit ist, die auch noch nach einem anstrengenden Tag mit (zu) viel Input geht ...




Die neue Leier, die ich euch in meinem letzten Eintrag gezeigt habe, ist wirklich wunderbar. Ganz anders als meine anderen Instrumente ..eine Umstellung auch beim Spielen, weil die Nylonsaiten weicher gespannt sind, als Stahlsaiten - aber der Klang hat einen enorm beruhigenden Effekt, und dieses Tiefe und Mittelalterliche gefällt mir total.

Georg Däges hat ein wunderbares neues Notenheft für die 8saitige Leier herausgebracht, "Farn im Wind" - sehr meditative, gefühlvolle Stücke - und zusammen mit seinem ursprünglichen Notenheft mit tollen irischen Stücken habe ich nun jede Menge Musik, die ich lernen darf.

Ich wünsche Euch ein schönes "Bergfest" :-)

Birgit 09.08.2017, 10.31 | (6/0) Kommentare (RSS) | PL




"Früher haben wir zum Himmel hochgesehen und uns gefragt, wo unser Platz im Universum ist.
Heute blicken wir auf den Boden hinab und zerbrechen uns den Kopf über unseren Platz im Schmutz."


Cooper (Matthew McConaughey)

"Das ist unmöglich!" (TARS)
"Ich weiß. Aber es ist notwendig."
(Cooper)

"Liebe ist das Einzige, was Zeit und Raum überwindet."
Brand (Anne Hathaway)

... in "Interstellar"




Eine Sternschnuppe ..




"Früher gab es nur Dunkelheit. Wenn du mich fragst, gewinnt das Licht."


Rust Cohle (Matthew McConaughey) - in "True Detective"





"Gib dem Menschen einen Hund
und seine Seele wird gesund."


Hildegard von Bingen
(1098 - 1179), deutsche Mystikerin,
Äbtissin und Naturwissenschaftlerin,
katholische Heilige







"... For you I will return
If I don't return
I will leave a message for you
carved in stone ..."

(Leaves Eyes - "Twilight Sun")





Die Musik drückt das aus, was nicht gesagt werden kann,
und worüber es unmöglich ist, zu schweigen.

(Victor Hugo)





6saitige frühmittelalterliche Leier basierend auf dem Oberflacht-Fund, Stahlsaiten, C-Dur/d-Moll
Meine erste Leier, mit der ich das Spielen begonnen habe.




8saitige frühmittelalterliche Leier, d-Moll.




8saitige germanische Leier, Nylonsaiten, F-Dur




Kleine 9saitige Leier c' - d'' (d-Moll), 39 cm hoch





27saitige chromatisch gestimmte Kleine Choroi-Sopranleier
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