Blogeinträge (Tag-sortiert)

Tag: Entspannung

Heiligabend und erster Weihnachtstag / Die Zeit

Hoffentlich hattet Ihr einen wunderbaren Heiligen Abend :-)

Bei uns war es sehr, sehr schön, entspannt, besinnlich mit Weihnachtsmusik (klassischer .. mit sowas wie "Last Christmas" kann man uns jagen *g*) und gemütlich. Ich hatte spontan Lust auf Spaghetti mit selbstgemachter Tomaten-Paprika-Sauce, mein Schatz hatte Hackfleisch vorbereitet, zum Nachtisch Schokopudding und Eierlikör ..mmmh.



Wir haben uns gegenseitig ein paar Überraschungen bereitet - Auspacken macht halt doch einfach irgendwie Spaß :-) und der Teddy kam auch gut an bei Greta. Abends haben wir zufällig in eine ganz witzige deutsch/österreichische Verfilmung von "Die Schöne und das Biest" reingeschaltet und dann noch eine alte Folge Akte X angeschaut.



Freie Tage, Ruhe, Entspannung, das tut wirklich gut.

Ich telefoniere jeden Tag mit meiner Mom. Heute meinte sie - die Zeit vergeht so rasant, und sie hat immer das Gefühl, nichts "geschafft" zu haben, und doch keine Zeit zu haben ..für sich, für die Dinge, die sie gern und zur Entspannung tut.

Meine Eltern haben weder TV, noch Internet und sind Rentner. Und auch bei ihnen dieses Gefühl der rasant fliehenden Zeit und dass man zu nichts kommt, dass die Zeit zu unruhig ist, die Gedanken kreisen, und es nicht recht gelingt, abzuschalten und im Moment zu leben, den Augenblick bewußt wahrzunehmen, die Zeit "auszudehnen" und zu füllen mit dem, was einem am Herzen liegt.

Woran liegt das nur ..dass man gefühlt viel weniger "quality time" hat - bzw. sie nicht entspannt und wirklich frei von Kopfkarussell und Gedanken an Verpflichtungen etc ..erleben kann? Zuviele Möglichkeiten, zuviel Input selbst wenn man versucht, sich medial so oft wie möglich auszuklinken? Und wie kann man dagegen angehen? Ich kämpfe immer wieder gegen Zuvielgefühl und Frust wegen zu wenig Zeit für mich allein an, und selbst an freien Tagen scheint die Zeit zu rasen, wie nix.

Wenn nun aber meine Mom als Rentnerin ohne Medien das gleiche Grundgefühl hat, wie ich als Arbeitende mit nur sehr gelegentlichen Medien ... woran liegt das dann ..

Nur so ein paar Gedanken nebenher ;)

Hier scheint seit gefühlten Ewigkeiten endlich mal wieder die Sonne. Wir bereiten gerade nebenher das Weihnachtsessen zu (u.a. Wirsinggemüse) ich spiele auf meine kleinen Leier, tippe hier ein bisschen, und nachher geht's noch auf eine Hunderunde.

Einen schönen ersten Weihnachtstag wünsche ich Euch.

Birgit 25.12.2017, 13.26 | (5/0) Kommentare (RSS) | PL

Schönes Wochenende :-)




Heute nur kurz .. habe Vertretungsdienst, aber freue mich auf ein verlängertes Brückentag-Wochenende :-)





.. und so relaxt soll es sein ..  ich wünsche Euch eine schöne Zeit!

Birgit 29.09.2017, 15.08 | (8/0) Kommentare (RSS) | PL

Kraft der Meditation, Entspannung durch Musik, Am See

Letzten Samstag Abend sind wir zufällig auf einen interessanten Beitrag auf arte gestoßen:

"Die heilsame Kraft der Meditation" (klick - zur Arte-Mediathek).

"Klinische Studien zeigen, dass die Meditation einen positiven Einfluss auf unser Gehirn hat. Die Wissenschaft erforscht, inwiefern die mentale Praxis wirksam bei Schmerzen, Depressionen und Ängsten ist...."

Ich fand den Beitrag sehenswert und faszinierend, und er machte auf mich einen biologisch-wissenschaftlich fundierten Eindruck - unbedingte Anschau-Empfehlung, wen das Thema interessiert :-)




Neulich am See .. eine sehr entspannende Atmosphäre.

Selbst habe ich Meditation noch nie "richtig" praktiziert und kenne auch keine konkreten Techniken - nach diesem arte-Beitrag bin ich tatsächlich am Überlegen, das zu ändern.

Wobei mich die große Zahl von Menschen, die gleichzeitig/gemeinsam in einem großen Saal unterrichtet wurden, etwas abschreckte ..ich würde so etwas wie "Einzelunterricht" vorziehen.. lach. Bin einfach kein Gruppen-Typ und fühle mich in Gegenwart von vielen Menschen eher unwohl, weil so viele Schwingungen auf mich einwirken, die von den anderen ausgehen, und die ich schlecht abblocken oder filtern kann, seit jeher. Hochsensibel halt.

Mit Hilfe meiner Saiteninstrumente allerdings praktiziere ich schon so etwas wie eine Art "individuelle Meditation". Die pentatonischen Klänge der 12saitigen Kantele sind da am besten geeignet - allerdings wirken sie bei mir oft auch in kürzester Zeit als Schlafmittel - so entspannend ist das.

Richtige Meditation ist sicherlich noch etwas ganz anderes und geht weit über die Entspannung hinaus.

Birgit 25.09.2017, 17.04 | (9/0) Kommentare (RSS) | PL

Früher vs. Heute /Finnische Kantele / Philosophie über die Musik / Hundi :-)


Vorletzte Woche nutzten wir einen gemeinsamen freien Tag, um nach langer Zeit mal wieder unsere Landeshauptstadt Stuttgart zu besuchen, wo ich früher mal gelebt habe.

Es war interessant, die Atmosphäre wieder neu zu erleben - aber es fühlte sich für mich irgendwie so an, als ob ein anderer Mensch die Stadt sehen würde ...zu viel hat sich seit damals verändert, zu sehr habe ich mich verändert. Ein wirklicher Stadtmensch war ich noch nie, aber mit 19, 20 war es toll, nur ein paar Stationen U-Bahn fahren zu müssen, um in die "Stamm-Disco" zu kommen und die Nacht durchtanzen zu können. Auch unter der Woche. (Ja, meine Sprachen-Ausbildung habe ich dennoch durchgezogen ;) )

Inzwischen haben sich meine Prioritäten gewandelt, und ich bin außerdem das totale Land-Ei geworden, liebe und brauche die Ruhe und Einsamkeit der Natur.

Musik höre ich natürlich immer noch gern, aber seit Ende 2013 mache ich sie auch selbst, mit immer noch wachsender Begeisterung. Also war es irgendwie klar, dass das Musikgeschäft in den Königsbau-Passagen mich magisch angezogen hat.

Dort entdeckte ich unter anderem mehrere Leiern, und - ein Instrument, das mich schon beim ersten vorsichtigen Streichen über die Saiten in seinen Bann zog: eine zehnsaitige finnische Kantele.





Ein ganz feiner, klarer, ja - silbriger Klang ... Die Stimmung kann pentatonisch (5 Töne) oder diatonisch (z. B. c4 bis e5) sein. Man kann es auf dem Schoß liegend spielen, die Saiten mit den Fingern streichen/zupfen, oder im Arm halten ..ja, sogar auf dem Sofa liegend kann ich ihm Töne entlocken :) Entspannender geht's kaum. Ich halte es allerdings meist andersherum, mit der längsten Saite zu mir, weil ich es so von meiner mittelalterlichen Leier her gewohnt bin. Das entspricht aber wohl auch der Entwicklung des Instruments und seines Spiel-Stils über die Jahre (Link führt zum Finnland-Institut)





Und da es eindeutig "Liebe auf den ersten Blick" war, konnte ich nicht anders und mußte mir dieses Instrument selbst zu Weihnachten zu schenken ;-)

Meine Mutter kam am Tag darauf zu Besuch, und sie war auch ganz begeistert von dem Klang. Sie meinte allerdings "Dir sollte man einen Sack Zeit schenken, den bräuchtest Du wirklich sehr .."

Wo sie recht hat :) Aber ich habe es noch nicht bereut, im Gegenteil .. Es ist so entspannend für mich, ein Saiten-Zupf-Instrument zu spielen, das sind genau die Ruhemomente, die ich als Ausgleich so brauche. Die Leier und die Kantele sind für mich ganz verschieden, auch wenn sie irgendwo "verwandt" sind.

Während dem "Klönen" mit meiner Mom spielte ich nebenher kleine Melodiefolgen und Stücke auf meiner Leier, und sie fand das auch sehr entspannend und beruhigend. Das ist das Schöne an diesen Instrumenten - sie wirken so positiv und sind ganz "unaufdringlich", sogar als Begleitung während der Unterhaltung wunderbar .. Mit dem viel dominanteren Klavier (das ich aber dennoch nicht vernachlässige) wäre das eher nicht möglich.

Und ich empfinde es so, dass ich damit ganz nah an das Wesen des Klanges komme, diese Intensität und Reinheit des Tons verbunden mit den Schwingungen, die der Klangkörper direkt auf mich überträgt .. Die Musik als Verbindung zur Unendlichkeit des Universums, ja - vielleicht auch die Unendlichkeit allen wandelbaren Seins .. das ist ein großes Glücksgefühl.

Wir schwingen alle irgendwie mit dem Universum, haben eine ursprüngliche Verbindung zu dem "Ur-Klang", die nur leider oft überlagert wird von den alltäglichen Disharmonien.

Mit diesen Instrumenten finde ich wieder zu dem Ur-Klang zurück.




Selbst auf unseren eigentlich immer hungrigen und ziemlich agilen Hund wirken die oft nur improvisierten Klänge sehr beruhigend :-)

Auch Noten habe ich mittlerweile für die Kantele, aber dazu in einem anderen Beitrag, sonst wird es zu lang.

Liebe Grüße an Euch.

Birgit 27.12.2016, 18.49 | (4/4) Kommentare (RSS) | PL



Meine Momentaufnahmen in Wort und Bild .. Fotos mache ich überwiegend mit dem Smartphone. Ich freu mich über Deinen Besuch hier




"Früher haben wir zum Himmel hochgesehen und uns gefragt, wo unser Platz im Universum ist.
Heute blicken wir auf den Boden hinab und zerbrechen uns den Kopf über unseren Platz im Schmutz."


Cooper (Matthew McConaughey)

"Das ist unmöglich!" (TARS)
"Ich weiß. Aber es ist notwendig."
(Cooper)

"Liebe ist das Einzige, was Zeit und Raum überwindet."
Brand (Anne Hathaway)

... in "Interstellar"




Eine Sternschnuppe ..




"Früher gab es nur Dunkelheit. Wenn du mich fragst, gewinnt das Licht."


Rust Cohle (Matthew McConaughey) - in "True Detective"





"Gib dem Menschen einen Hund
und seine Seele wird gesund."


Hildegard von Bingen
(1098 - 1179), deutsche Mystikerin,
Äbtissin und Naturwissenschaftlerin,
katholische Heilige







"... For you I will return
If I don't return
I will leave a message for you
carved in stone ..."

(Leaves Eyes - "Twilight Sun")





Die Musik drückt das aus, was nicht gesagt werden kann,
und worüber es unmöglich ist, zu schweigen.

(Victor Hugo)





6saitige frühmittelalterliche Leier basierend auf dem Oberflacht-Fund, Stahlsaiten, C-Dur/d-Moll
Meine erste Leier, mit der ich das Spielen begonnen habe.




8saitige frühmittelalterliche Leier, d-Moll.




8saitige germanische Leier, Nylonsaiten, F-Dur




Kleine 9saitige Leier c' - d'' (d-Moll), 39 cm hoch
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