Blogeinträge (Tag-sortiert)

Tag: Leben

Kopftuch ;-) / Meine neue 8saitige Leier, Greta

Danke Euch für Eure lieben Kommentare zu meinem Einschulungsfoto ;-)

Ich habe mal meine Mom gefragt, warum ich das Kopftuch tragen mußte:

Das gab es damals von der Verkehrswacht, zur Sicherheit und als Zeichen - da sind Schulanfänger, fahrt vorsichtig. Mädels bekamen gelbe Kopftücher auf, Jungs gelbe Kappen. Wie lange wir das tragen mußten, weiß ich leider nicht mehr.

Hier ist es schon wieder dämpfig und schwül, Kopfwehwetter ..

Mein "Maxi-Musikpark", wie eine liebe Freundin das mal so schön genannt hat, hat wieder Zuwachs bekommen:

eine achtsaitige germanische Leier. Gebaut hat sie für mich Thomas vom Etsy-Shop PaganCraftsAustria.







Was soll ich sagen .. ich bin begeistert :-) Nun habe ich wieder eine neue Klangwelt zu entdecken. Sie sieht einfach toll aus, ist sehr handlich und hat einen schönen Klang. Die Gravuren macht Thomas nach Wunsch des Kunden, personalisiert.

Im Gegensatz zu meinen anderen Saiteninstrumenten mit Stahlsaiten hat diese Leier nun Nylonsaiten. Das ergibt ein weicheres Klangbild, weniger nachklingende schwebende Obertöne, und die Spielart ist auch weicher, als auf Stahlsaiten. Der Klangcharakter ist somit ganz anders - ich würde sagen, die Atmosphäre ist "älter", und es ist eine wunderbare Ergänzung zu meinen anderen Instrumenten. Ich mag beides gerne, Stahl und Nylon - je nach meiner Stimmung bevorzuge ich das eine oder das andere, beides hat etwas für sich.

Die Stimmung der Leier ist in F-Dur und sie klingt tiefer, als z. B. meine sechssaitige Leier.

Es ist toll, so unterschiedliche Instrumente zu haben.. und mal davon abgesehen, dass ich eigentlich für jedes noch ein Extra-Paket Zeit bräuchte *gg* - ich schaffe es schon, so ziemlich jeden Tag meine Instrumente zu spielen. Ist halt ein riesengroßes Hobby von mir, eigentlich mehr als ein Hobby, und wenn ich nicht dazu komme, dann fehlt mir definitiv was.




Naja und Greta ..darf natürlich nicht fehlen ;-)




Ich wünsche Euch einen guten Wochenstart :-)

Birgit 30.07.2017, 18.55 | (7/0) Kommentare (RSS) | PL

Museumstag - Ellwangen Alamannenmuseum, Jakobuskirche Hohenberg, Leier, Webbänder

Heute weiß ich gar nicht, wo anfangen ..damit der Eintrag nicht zu voll wird :-)

Verteile ich also auf mehrere Einträge ...

Ein wunderschönes frühlingshaft sonniges Wochenende liegt hinter uns. Freitag Abend und Samstag unterwegs in der Natur und Samstag Nachmittag gemütlich auf dem Gelände des Adventon (Mittelalterpark) verbracht, mit Schokokuchen, Milchkaffee und einem leckeren Emmer-Bier ..




.. krieg ich auch was ab?? :-)

(Jetzt wieder ohne Schuh, die Pfote ist okay *freu*)



und heute waren wir auf der Ostalb unterwegs, haben in Ellwangen im Alamannenmuseum halt gemacht, und haben unter anderem die Jakobuskirche auf dem Hohenberg bei Rosenberg besucht ..

Zahlreiche Fotos sind entstanden ... also viel Blog-Material für die nächsten Tage :-)

Im Alamannenmuseum gab es anläßlich des Internationalen Museumstages heute unter anderem ein Mittelalterlager mit der Merowingergruppe "Hedningar" im Museumshof, Vorführungen mittelalterlicher Handwerkskünste, Speis und Trank, und einiges mehr (klick). Das Museum selbst ist mit seiner Ausstellung u.a. von Ausgrabungsfunden aus der Zeit der alamannischen Besiedelung in Süddeutschland vom 3. bis zum 8. Jahrhundert für geschichtlich Interessierte immer einen Besuch wert.

Ich hatte mir dort ja bereits letztes Jahr für meine von Georg Däges gebaute mittelalterliche Leier nach Vorbild des Oberflachter Grabfundes ein handgewebtes Band gekauft. Nun gab es dort noch weitere Bänder .. und ich konnte nicht widerstehen :-) Da meine Begeisterung für die "alten" Saiteninstrumente ungebrochen ist, und ich davon ausgehe, im Laufe der Zeit meine "Sammlung" noch zu erweitern, werde ich für die Bänder ganz sicher noch Verwendung finden.




... auf dem Baumstamm bei uns im Garten bin ich heute Abend noch gesessen und habe auf der Leier gespielt :-)



Greta ist natürlich mit dabei ;-)



Die handgewebten Bänder von nahem. Das linke, hell-orange gemusterte, ist 6.60 m lang. Daraus werde ich mehrere Bänder machen. Das rot-grün-weiße ist, wenn ich mich richtig erinnere, 2.20 m lang. Das wäre gut für eine große Leier.

Im Alamannenmuseum hatte ich auch Gelegenheit, einen Nachbau der Trossinger Leier von Jürgen Heinritz in der Hand zu halten und ein bisschen die Saiten zu zupfen. Die Oberflachter und die Trossinger Leier sind recht ähnlich. Letztere ist als Grabfund besser erhalten gewesen. Der Nachbau hatte Nylonsaiten, und ich war positiv überrascht von dem warmen Klang .. Beides hat etwas für sich, Stahl- und Nylonsaiten - ich denke, dass ich irgendwann auch mal eine Replik der Trossinger Leier spielen möchte :-)

Ach ja, da gibt es soooo viel .. ich finde das unendlich spannend.

Aber bevor ich Euch unendlich langweile mit einem so langen Eintrag, komme ich mal zum Ende.

Morgen schaue ich wieder in Eure Blogs! Hoffentlich hattet Ihr ein schönes Wochenende.
Liebe Grüße an Euch und dankeschön für Eure Gedanken zum Thema Heimat :-)

Birgit 21.05.2017, 20.26 | (7/0) Kommentare (RSS) | PL

Wochenend-Impressionen, Free State of Jones


... und schon ist es fast wieder vorbei, das ersehnte Wochenende. Die Zeit rast ... Einiges erledigen, Musik, der Film "The Free State of Jones" mit Matthew McConaughey - spielt während des Amerikanischen Bürgerkriegs, inspiriert durch das Leben des Newton Knight, der sich, durch die Ungerechtigkeit der Konföderierten frustriert, von diesen abwendet und dann zusammen mit anderen Deserteuren und ehemaligen Sklaven um Gerechtigkeit kämpft .. ist an sich nicht schlecht, gut gespielt -

allerdings empfand ich ihn manchmal etwas langatmig, stellenweise ziemlich brutal, und  mit 2:20 h für mich ohnehin viel zu lang  ..ich habe ihn auch nur mit halber Konzentration verfolgt und teilweise was anderes gemacht ..bin einfach nicht mehr der Film-Schauer, und vor allem nicht solche langen Epen ;-)

...und natürlich die Hunderunden. Trotz Winterjackentemperaturen.

Nun möchte ich Euch noch ein paar Bilder zeigen :-)




Blick übers Land .. Sieht wärmer aus, als es ist ;-) Der Raps blüht trotzdem.






Ich finde sie immer *gg* die Vierblättrigen. Als Kind hatte ich mal eine Phase, in der ich sie gezielt suchen gegangen bin, auch die mit fünf oder sechs Blättern. Und sie dann in einem Buch gepreßt und gesammelt habe. Jetzt pflücke ich nichts mehr ..mag auch keine Blumensträuße, nur Pflanzen mit Wurzeln.




Irgendwie sieht Greta hier anders aus, als sonst :-) finde ich.

Die Erde dort ist ganz rot.



Wer könnte diesem Blick schon widerstehen ;)

Es gibt noch mehr von diesen Bildern.

Hoffentlich hattet Ihr ein schönes Wochenende. Ich wünsche Euch einen entspannten Abend und einen guten Start morgen.

Birgit 23.04.2017, 19.06 | (7/0) Kommentare (RSS) | PL

Karfreitag, Lesen

Heute soll wohl der angenehmste Tag der Feiertage gewesen sein - wettermäßig. Naja ;) Der Wind war ganz schön frisch. Habe mich aber von der Sonne wenigstens ein bißchen rauslocken lassen. Auf Dauer ist das Drinnensitzen einfach nichts für mich. Die Viren scheinen weiterhin auf dem Rückzug zu sein - ich hoffe, das bleibt so. Viel schlafen hilft  bei mir eigentlich immer gut. Viel ..können dann auch mal 12 Stunden sein. Okay, nicht ganz am Stück. Aber doch immer wieder eindösen ..und das tut mir dann richtig gut.

Ansonsten auf dem Sofa abhängen, natürlich ab und zu auf Leier und Kantele spielen..das entspannt auch sehr.




Nein, unsere Fellnase ist ganz sicher keine Wasserratte *lach* da habt Ihr den Blick absolut richtig gedeutet. Sie plantscht zwar mal am Ufer im flachen Wasser, aber schwimmen - nö, das ist nicht ihr Ding :-)




Algen allerdings wecken immer wieder ihre Begeisterung :-)




Und ordentlich durchschütteln.

Früher habe ich viel mehr gelesen, als heute ..weil die Musik mir mittlerweile wichtiger geworden ist. Wenn ich krank bin, komme ich dann allerdings doch mal dazu - denn was ich auch dann nicht mag, ist Fernsehen schauen - das würde mich nur nerven.

Zuletzt habe ich "Is was, Doc" von Dunja Hayali über ihre Golden Retriever - Hündin Emma gelesen. Echt total witzig geschrieben - und für Hundemenschen unbedingt empfehlenswert. Man erkennt sich (und seine Fellnase) garantiert in vielem wieder, was die Autorin schreibt.

Einen schönen Abend für Euch :-)

Birgit 14.04.2017, 20.25 | (5/0) Kommentare (RSS) | PL

Danke :-) Frei, Blüten, gemischte Gedanken


Eure Gedanken zu meinem vorigen Eintrag kann ich alle so gut nachvollziehen! Danke, dass Ihr sie mit mir teilt. Ich hoffe, ich triggere Euch nicht mit diesen Zeilen.

Je intensiver man liebt, fühlt, lebt - umso deutlicher wird auch das Wissen darum, dass alles vergänglich ist und auf einen unfaßbaren Punkt zusteuert. Das zu begreifen und auch noch zu akzeptieren - ist unendlich schwer und eine "Lebensaufgabe" im wahrsten Sinne des Wortes. Ja, und manchmal fühle ich mich dieser Aufgabe nicht wirklich gewachsen. Es tut gut, zu sehen, dass ich mit diesen Gedanken nicht allein bin.

Viele Gespräche, die mich doch nicht gefühlsmäßig überzeugen konnten - da sitzt etwas, das mich hartnäckig "piesackt" - ich kann es nicht anders nennen, als Verlustangst. Ja - lieber Jürgen, die Schönheit des Frühlings macht mich manchmal auch traurig in diesem Sinne - denn man weiß nie, wann es zu Ende ist...

Also versuche ich, mich abzulenken, mich positiv auf das Schöne zu konzentrieren (und wegzuschieben, dass genau das Schöne auch so viel Traurigkeit enthält gerade) und meine Begeisterung anzufachen mit den Dingen, die mir Freude machen - und wenn diese Gefühle sich nicht wieder stabilisieren, muss ich andere Wege finden.

Der Gedanke von dir, liebe Smayate - die Chance, den Ballast der alten, neu auferstandenen Ängste für immer abzuwerfen ins Universum - der gefällt mir sehr gut! ich nehme ihn mir mit ins Wochenende ...


Gerade habe ich Urlaub - aus organisatorischen Gründen, und weil ich eine ganze Menge zu erledigen habe - und das tolle Wetter paßt da natürlich gut für die langen Hunderunden zwischendurch.




Da hat sich doch einiges getan bei den Blüten, oder? :-) nur wenige Tage liegen zwischen den Bildern.



Ein Wahnsinns-Duft - und gefühlte tausend Bienen um uns herum! Total aufgeregt sind sie von einer Blüte zur nächsten gedüst - dick beladen mit Pollen-Höschen.



Das ist der Frühling, ich kann ihn erschnuppern, ganz eindeutig !


(Ja, und die Zecken sind auch schon da, darum gibt es auch dieses Jahr wieder das S*calibor-Halsband zum Schutz)





Ich hab noch mehr Fotos von heute, die zeige ich dann in den nächsten Tagen :-) Liebe Grüße an Euch.

Birgit 23.03.2017, 19.44 | (8/0) Kommentare (RSS) | PL

Pentatonische Kantele / Interstellar / Frühlingsbilder :-)



Wenn das nicht nach Frühling aussieht :-) Vorhin unterwegs entdeckt. Winterlinge, Schneeglöckchen ..



.. ein schöner Rücken kann auch entzücken ;)




Ich würde sagen, damit haben wir das Kapitel Winter abgeschlossen ;-) Klar kann es nochmal ein bisschen ungemütlich werden. Und nächste Woche soll es wieder stürmisch werden, das mag ich gar nicht - Sturm ist laut, und ich habe sowieso Schlafschwierigkeiten. Aber nun geht es mit großen Schritten auf die helle, blühende, lebendige Jahreszeit zu. Darüber bin ich total glücklich .... Glücksmomente :-) "Am Ende gewinnt das Licht" ....

Gemeinsame Zeit mit dem Rudel, viel Musik, viel Natur, Essen gehen, lange schlafen - genau so liebe ich die Wochenenden.Unser Lieblingsfilm auf DVD: "Interstellar". Ich habe schon seit langem das Gefühl, dass mich die neueren Kino-Events nicht mehr so ansprechen. Selten, dass mich ein Film wirklich total begeistert .. Interstellar bildet da eine ganz klare Ausnahme - dieser hochkomplexe Film geht ganz tief rein, ich kann ihn wirklich nur jedem empfehlen, selbst denen, die gegenüber Science-Fiction eher skeptisch sind - er ist bei aller zeitlich-physikalischen Komplexität wirklich komplett schlüssig und führt den Zuschauer auf ganz neue Ebenen des Denkens. Dazu eine wunderbare Filmmusik von Hans Zimmer ..ich habe schon versucht, sie nach Noten aus dem Netz auf dem Klavier zu spielen, aber diese Noten sind ziemlich schwierig, und ich übe eh schon viel zu viele Stücke parallel. Nun habe ich festgestellt, dass sich die zentrale Melodie wunderbar auf meiner Soprankantele spielen läßt :-)

Womit ich auch schon wieder bei der Musik und meinem "Mega-Musikpark" bin, wie eine liebe Blogfreundin das mal so treffend nannte ..lach. Ich habe wirklich eine Meise, was das angeht - seit ich Ende 2013 das Musikmachen für mich entdeckt habe, finde ich immer neue Leidenschaften (aber nicht dass meine Zeit irgendwie mehr werden würde, oder so ;-) ...)

Meine Soprankantele war ja ursprünglich pentatonisch gestimmt - ich wollte sie aber diatonisch haben - so bin ich bei der e-Moll - Stimmung gelandet, in der es sich wunderbar auch improvisieren läßt, aber auch Lieder sind gut spielbar ..und ich liebe Moll. Dur ist nicht so meins.

Dennoch war da immer der Gedanke im Hinterkopf, mich mit der pentatonischen (Fünfton-) Stimmung mal genauer beschäftigen zu wollen. Und nun habe ich es getan. Habe mir eine 12saitige große Kantele bauen lassen, die pentatonisch gestimmt ist, ausgehend von einem tiefen A, bis hoch zum C". Weggelassen werden F und H.

Das ist sie :-) Gebaut aus heimischen Hölzern - Ahorn und Eiche ...





Mit ihr konnte ich mich jetzt ausgiebiger beschäftigen, und meine frühere Skepsis gegen die pentatonische Stimmung ist verflogen.

Es ist ganz anders ..man muss sich drauf einlassen können und sollte vorher auch das bekannte Klangmuster loslassen, nicht mehr in Moll oder Dur denken, hören und fühlen. Und das Schöne bei der pentatonischen Stimmung ist, dass es sich nicht "falsch" anhören kann, egal was man macht. Das ermöglicht ein ganz entspanntes freies Spielen ...zum Meditieren, Visualisieren z. B. von einem Wasserfall, einem über Steine plätschernden Waldbach, dunkle Wälder ....was immer man an inneren Bildern entspannend findet.

Darauf Einlassen. Loslassen. Das ist es glaube ich auch beim Improvisieren. Wenn man Musik gelernt hat, dann hängt man sehr an den Strukturen - Notenfolgen, Takte, vorgegebene Systeme. Die Kantele z.B. lädt dazu ein, freier zu werden, einfach nur den Tönen nachzuhorchen, zu entspannen. Strukturen sowohl musikalisch als auch im symbolischen Sinne loszulassen, zu vergessen. Neue Welten zu entdecken - klanglich, und somit auch in sich selbst, weil die intuitiv gespielten Töne ja aus der Seele kommen.

Diese ganz unmittelbare Erfahrung ..das Streichen mit dem Finger über die Saite, und es erklingt ein reiner Ton, den ich nicht nur hören, sondern auch über die Schwingung des Klangkörpers direkt fühlen kann ..das ist ein wunderbares Gefühl! Dabei ganz entspannt da sitzen, kein Lern-Anspruch, kein Üben ..einfach nur spielen und "sein" ..das ist es, was regelrecht süchtig macht und ein unglaublich toller Ausgleich zum durchstrukturierten Alltag mit seinen Anforderungen ist. Dabei ist der Ton nicht zu laut, nicht zu fordernd ..er paßt sich der Seele an.




Der große Vorteil der Großen ist, dass die Saiten weiter auseinander stehen - also läßt sie sich leichter spielen. Bei der Kleinen mit ihrem deutlich engeren Saitenabstand ist doch ein bisschen "Aufpassen" angesagt, weil ich immer mal die Saite daneben versehentlich mit anschlage  - aber das ist auch nur Übungssache.


Ich hatte mir doch einmal eine kleine keltische Baby-Harfe gekauft, die ich auch im Blog vorgestellt hatte. Mit ihr bin ich nicht so zurecht gekommen - Harfe spielen ist doch ganz anders, als Leier und Kantele, und das nun noch zu lernen, neben der großen Klavier - Aufgabe, wäre mir zu viel geworden. Ich hatte sie fast nie gespielt, das ist doch schade ..Instrumente sollen klingen. Nun aber hat die Harfe bei meinem Klavierstimmer ein neues Zuhause gefunden :-) Und es ist Platz für die große Kantele.

Musik ... was wäre ich ohne :-) Hätte ich mir aber vor Ende 2013 auch nicht träumen lassen, weil ich früher nie Musik gemacht habe - nur gehört. Und in der Schule war ich richtig mies im Musikunterricht - meine erste schlechte Note, eine 5+ oder so, war in der 3. Klasse im Notendiktat, und da hat sich nicht viel geändert - Klavierunterricht hatte ich als Jugendliche, kurze Zeit, ca 2 Jahre oder weniger ..dann aufgegeben - aber genug als Grundlage fürs autodidaktische Klavierlernen als Erwachsene. Wie sich alles ändern kann ..




Ich wünsche Euch eine schöne neue Woche :-)

Birgit 26.02.2017, 19.07 | (5/0) Kommentare (RSS) | PL

Lebenszeichen :-) der "menschliche Faktor" und Einsame Natur



Die vergangene Woche war ziemlich aufreibend, und mal wieder Krankheits- plus Urlaubsvertretungsdienst .. da fehlte dann leider die Energie fürs Bloggen.

Eigentlich wollte ich diesen Blog als Tage-Buch haben - nicht als Wochen-Buch ..lach. Aber so ist es nunmal, und es kommen auch wieder ruhigere Zeiten. Umso mehr genieße ich dann das freie Wochenende, vor allem wenn keinerlei Termine anstehen. Ausschlafen können,  schöne gemeinsame Stunden, und meine Instrumente.




In dieser Gegend haben wir uns am Wochenende "rumgetrieben" ... vielleicht wundert Ihr Euch, dass ich hier so belanglose Bilder einstelle - aber genau diese absolute Einsamkeit ohne jegliche Menschen - einfach nur die Stille der Natur war es, die mir so gut getan hat ...nach dem Hickhack, den ich teilweise unter der Woche mitbekommen habe.

Der menschliche Faktor ...ist manchmal so unberechenbar und "unhändelbar".




Liebe, treue Fellnase ... sie genießt es auch, mit ihrem Rudel über die weiten Felder und durch den Wald zu streifen.

Glücksmomente waren das ...ganz viele.

Außerdem - das gute Gefühl, wenn Extra-Einsatz auch extra honoriert wird. Ich finde das richtig so und freue mich darüber.





Ein besonders schöner Augenblick ..und beim Sichten der Fotos habe ich mich gefreut, dass mein Handy ihn tatsächlich auch entsprechend eingefangen hat.

Arg groß mit Worten bin ich momentan nicht ;-) Auch das wird sich wieder ändern. Jetzt wünsche ich Euch einen schönen Sonntagabend und einen guten Start in die neue Woche.

Birgit 12.02.2017, 20.20 | (8/0) Kommentare (RSS) | PL

Das Leben in Schatten und Licht, Tägliche besondere Glücksmomente


Das Leben ..so kostbar, und alles andere als selbstverständlich. Je älter ich werde, umso deutlicher wird mir das bewußt.

Es gab Zeiten, da hätte ich meines liebend gerne weggegeben. In die Hände von jemandem, der mehr daraus machen hätte können, als ich damals.

Wer kennt sie nicht - diese dunkelsten Punkte, an denen es keinen Ausweg, kein Vorwärts und kein Zurück mehr zu geben scheint.

Und doch ..solange wir leben, geht es immer irgendwie weiter. Schwere Entscheidungen müssen getroffen werden, die uns das Herz herauszureißen scheinen und unsere Seele quälen .. und es fühlt sich an, als würden wir endlos fallen, ohne Glaube, ohne Hoffnung, ohne Halt.

Doch wir sind ein Teil des Universums, ein Teil der Unendlichkeit, und wir tragen diese universelle Kraft in uns - und ihre Quelle sprudelt in jedem von uns. Auch wenn wir manchmal keinen bewußten Zugang zu ihr finden, so ist sie dennoch da. Sie kann gar nicht versiegen, denn sie ist pure unzerstörbare Energie, gespeist aus der Unendlichkeit des Universums. Und sie blitzt gewiß immer wieder auf, aus dem Dunkel unserer Seelen .. der Funke, der niemals erlischt.





Emotionale Musik, Vergangenheitsmomente .. "Dancing Shoes" von dem leider schon verstorbenen Dan Fogelberg, "A Past and Future Secret" von Blind Guardian, "Don't Ever Cry, Just Remember" und "Deeper Than Life" von Shadow Gallery, "Vivre"  von Deine Lakaien, und "On the Border" von Al Stewart.

Und dies : "Twilight Sun" von Leaves' Eyes. Dieser Song war unser Wochenend-Lied :-) Ein besonderer Glücksmoment.

Glücksmomente des Tages möchte ich von nun an hier im Blog festhalten.

- Vogelzwitschern im tiefen Wald, fern von jedem Spazierweg, das vom Frühling kündet ..

- Dieser blaugrüne Teich, einfach so - obwohl der Tag grau war - ich weiß nicht, wo er seine Farbe hergenommen hat.. nahe bei der Schozachquelle in der Gemeinde Untergruppenbach





- und besonders schön: Der Anruf meiner Mom abends um kurz vor 22 Uhr: "ich wollte nur noch kurz Deine Stimme hören ..."


Ich wünsche Euch eine tolle neue Woche mit vielen Glücksmomenten.

Birgit 06.02.2017, 20.19 | (8/0) Kommentare (RSS) | PL

Badende Kühe, Gedanken



Heute beobachtet, als wir auf dem Strandwall zwischen Lippe und Behrensdorf unterwegs waren. Und zur Rechten der Blick auf das Meer.. Ich fühle mich so zuhause hier. Das war schon immer so, wenn ich im Norden sein konnte und ganz besonders an der Küste... Zweite Heimat. Einen Tag haben wir noch, dann geht es heim, und Freitag wieder an die Arbeit. Diese Auszeit jetzt tut so unheimlich gut.. Zeit für uns, Gefühle können fließen, Musik machen können mit der Leier... und ich empfinde das Sein, das Leben und seinen Ursprung, seine Wurzeln ganz intensiv. Für mich beginnt und endet alles mit dem Wasser, mit dem ewigen endlosen Ozean, der sich so tröstlich anfühlt.

Birgit 26.09.2016, 20.28 | (5/0) Kommentare (RSS) | PL




"Früher haben wir zum Himmel hochgesehen und uns gefragt, wo unser Platz im Universum ist.
Heute blicken wir auf den Boden hinab und zerbrechen uns den Kopf über unseren Platz im Schmutz."


Cooper (Matthew McConaughey)

"Das ist unmöglich!" (TARS)
"Ich weiß. Aber es ist notwendig."
(Cooper)

"Liebe ist das Einzige, was Zeit und Raum überwindet."
Brand (Anne Hathaway)

... in "Interstellar"




Eine Sternschnuppe ..




"Früher gab es nur Dunkelheit. Wenn du mich fragst, gewinnt das Licht."


Rust Cohle (Matthew McConaughey) - in "True Detective"





"Gib dem Menschen einen Hund
und seine Seele wird gesund."


Hildegard von Bingen
(1098 - 1179), deutsche Mystikerin,
Äbtissin und Naturwissenschaftlerin,
katholische Heilige







"... For you I will return
If I don't return
I will leave a message for you
carved in stone ..."

(Leaves Eyes - "Twilight Sun")





Die Musik drückt das aus, was nicht gesagt werden kann,
und worüber es unmöglich ist, zu schweigen.

(Victor Hugo)




6saitige mittelalterliche Leier basierend auf dem Oberflacht-Fund, Stahlsaiten, C-Dur/d-Moll




8saitige germanische Leier, Nylonsaiten, F-Dur




10saitige diatonisch gestimmte Soprankantele (e-Moll) und
12saitige pentatonisch gestimmte Kantele (a-Moll p.)




27saitige chromatisch gestimmte Kleine Sopranleier, Choroi
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